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Landleben

Ein Foto, das ich kürzlich wiederfand (draufklicken zum Vergrößern):

Die Überlieferung besagte, es sei ein Erntefoto, aber wenn mich meine Recherche nicht gänzlich täuscht, ist die Gerätschaft ein Pflug – das Ding rechts, wohlgemerkt, der Antrieb ist das andere Monster links im Bild. Sie waren, wohl um auf das Foto zu passen, auseinandergekoppelt worden, wie die hängenden Ketten links beweisen. Also: Pflügen vermutlich mit anschließender Aussaat in Selsingen, Bremervörde, Anfang der 1920er. Circa-datiert werden konnte das Bild, weil meine Großmutter (Baujahr 1917) darauf zu sehen ist: Das kleine Mädchen, das rechts am Rand hockt.

Claire… backt?

Und wie ich soeben entdeckte: Der Teaser für Outlanders 3. Staffel ist online:

Yes! Ich habe die ganze Zeit gesagt, sie können Culloden nicht einfach so weglassen. Tada!
Ich nehme noch Wetten an, ob sie Jack einbauen oder nicht. Nein wäre äußerst innovativ, was ich begrüße, aber andererseits kann man als Geschichtenerzähler einen solch zentralen Charakter nicht einfach verschwinden lassen. Ja bedeutet die Frage, wer ihn umlegt. Klassischer Weg: Jamie, was alles in allem natürlich die Ideallösung wäre. Andererseits würde ich als Fan eher unüblicher Lösungen auch Murtagh beglückwünschen (der Jack vermutlich noch mehr haßt als Jamie – ich liebe seine Szenen in „The Hail Mary“!) oder, mal ganz unerwartet, Rupert.

(Und oh, oh, entdecke ich da auf 0:28 eine Spiegelszene?)

Erheblich ärgerlicher ist, daß es erst im September losgeht. Das heißt, ich als internetloser Mensch komme schätzungsweise erst Ende 2018 in den Genuß der DVDs.

Claire kocht, Teil 1

Eine etwas losere Fortsetzung der beliebten Artikelserie „Karola kocht“ (Der heruntergekommene Lucull).

Auf der Suche nach neuen Rezepten, die ich an meiner Rollenspielgruppe ausprobieren servieren könnte, mußte ich nicht weit schauen, denn es gibt das Outlander Kitchen Cookbook, basierend auf der OK-Website. Die Geschichte dahinter ist sehr nett, wer sich belesen möchte. Und wen die Rezepte reizen, die englische Sprache aber abschreckt: Angeblich soll dieses Jahr eine deutsche Übersetzung erscheinen.
Beim Stöbern auf der Website jedoch fand ich ein Gericht, das ich gleich erst einmal zu Ostern testen wollte: Vegetarian Rolls with Pigeon & Truffles.

(Jetzt endlich bessere Aufnahmen dank besserer Kamera!)

Der Name ist etwas irritierend (ähnlich wie die vegetarische Ente im China-Restaurant um die Ecke – ich weiß bis heute nicht, was sich dahinter verbirgt), erklärt sich aber aus der Entstehungsgeschichte des Rezepts. Die Tauben-Trüffel-Rollen waren Theresas erstes Outlander-Rezept, und nun gibt’s diesen Klassiker eben in einer vegetarischen Variante. Ohne Tauben und auch ohne Trüffel.

Shiitake gab’s weder bei Denn’s noch bei Netto noch bei Edeka noch bei Rewe, weshalb ich schließlich Austernpilze substituierte. Auch frischer Thymian war nicht zu bekommen, so daß der getrocknete her mußte, und Panko war definitiv zu speziell für meine Supermärkte, aber meine „Paniermehl“sammlung (Krümel von Zwiebacken, Knäckebrot etc.) tat’s auch problemlos. Außerdem war ich faul und griff auf fertigen Blätterteig zurück, was wunderbar funktioniert – allerdings sollte die Füllmasse dann auch recht exakt halbiert werden, um eine ausreichende Menge Teig für beide „Würste“ zu haben. (Ich spreche aus Erfahrung.)
Die Füllmasse allein roch beim Zubereiten schon so köstlich (und sah erstaunlicherweise appetitlich aus), daß ich das fertige Produkt kaum abwarten konnte. Und es war tatsächlich lecker! Die Viertelstunde abkühlen sollte sich von selbst erklären und beachtet werden, denn die Rollen sind innen wirklich heiß!
Gut dazu paßt übrigens Kräuterquark.

Ein Wort zum…

Als Christus zur Erde kam, um die Gottesbotschaft der Wahrheit zu verkünden, mußte er sich deshalb auch eines grobstofflichen Körpers bedienen, also des Fleisches. Darin müßte schließlich schon jeder denkende Mensch die Unabänderlichkeit der Naturgesetze erkennen, wie auch in dem durch die Kreuzigung erfolgten körperlichen Tode.
Dieses grobstoffliche Fleisch aber konnte nach diesem Tode auch keine Ausnahme bilden, sondern mußte in der grobstofflichen Welt verbleiben! Es konnte
nicht auferstehen, um in eine andere Welt einzugehen! Die feststehenden göttlichen oder natürlichen Gesetze lassen das durch ihre aus dem göttlichen Willen hervorgegangene Vollkommenheit nicht zu. […]
Ein Auferstehen zu einer anderen Welt im Fleische ist vollkommen ausgeschlossen, für die Menschen, wie auch damals für Christus!
Der irdische Leib des Erlösers ging denselben Weg, den jeder andere grobstoffliche Leib zu gehen hat, nach den Naturgesetzen des Schöpfers.
Jesus von Nazareth, der Gottessohn, ist demnach nicht fleischlich auferstanden!
Es wird nun trotz aller Logik und der gerade darin enthaltenen viel größeren Gottesverehrung noch viele geben, die in der Blindheit und Trägheit ihres falschen Glaubens so einfachen Wegen der Wahrheit nicht folgen wollen. So manche wohl auch, die aus eigener Einengung nicht folgen können. Andere wieder, die mit voller Absicht wütend dagegen zu kämpfen versuchen, aus der begründeten Angst heraus, daß damit ihr mühsam errichtetes Gebäude bequemen Glaubens zusammenbrechen muß.
Es kann ihnen nichts nützen, wenn sie sich als Grundlage nur auf die wörtlichen Überlieferungen stützen; denn auch die Jünger waren Menschen. Es ist ja nur rein menschlich, wenn die damals durch alles furchtbare Geschehen stark erregten Jünger bei der Erinnerung in ihre Schilderungen manche eigenen Gedanken mit verwoben, die durch das vorangegangene Erschauen ihnen selbst noch unerklärlicher Wunder so manches anders wiedergaben, als es in Wirklichkeit gewesen war. […]
Auch wenn ihnen die stärkste geistige Inspiration helfend zur Seite stand, so greifen trotzdem bei der Wiedergabe vorgefaßte eigene Meinungen sehr stark mit ein und trüben oft das bestgewollte und klarste Bild.
Jesus selbst hat aber keine Niederschriften vorgenommen, auf die allein man unbedingt sich streitbar stützen könnte.
Er würde nie etwas gesagt oder geschrieben haben, das sich mit den Gesetzen seines Vaters, den göttlichen Naturgesetzen oder dem schöpferischen Willen, nicht voll und ganz in Einklang stellte. Sagte er doch selbst ausdrücklich:
“Ich bin gekommen, die Gesetze Gottes zu erfüllen!“
Die Gesetze Gottes aber liegen klar in der Natur, die sich allerdings weiter erstreckt als nur auf die Grobstofflichkeit, aber doch auch in der feinstofflichen wie in der wesenhaften und geistigen Welt überall „natürlich“ bleibt. […]
Außerdem aber kann jeder Mensch darüber auch Anhaltspunkte in der Bibel finden; denn Jesus erschien vielen. Was aber geschah? Maria erkannte ihn dabei zuerst nicht, Magdalena erkannte ihn nicht sogleich, die zwei Jünger auf dem Wege nach Emmaus erkannten ihn stundenlang nicht, trotzdem er mit ihnen ging und mit ihnen sprach… Was ist daraus zu folgern?
Daß es ein anderer Körper sein mußte, den sie sahen, sonst hätten sie ihn alle sofort erkannt!

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Auferstehung des irdischen Körpers Christi“)

Ein Wort zum…

Bei Christi Tod zerriß im Tempel der Vorhang, der das Allerheiligste von der Menschheit abschloß. Dieser Vorgang wird als Symbol dafür angenommen, daß mit dem Opfertod des Heilandes im gleichen Augenblick die Trennung zwischen der Menschheit und der Gottheit aufhörte, also eine unmittelbare Verbindung geschaffen wurde.
Die Deutung ist aber
falsch. Mit der Kreuzigung lehnten die Menschen den Gottessohn als den erwarteten Messias ab, wodurch die Trennung größer wurde! Der Vorhang zerriß, weil das Allerheiligste daraufhin nicht mehr notwendig war. Es wurde den Blicken und unreinen Strömungen geöffnet, da, symbolisch ausgedrückt, das Göttliche nach dieser Tat seinen Fuß nicht mehr auf die Erde setzte, womit das Allerheiligste überflüssig wurde.
Also gerade das Gegenteil der bisherigen Deutungen, in denen sich wiederum wie so oft nur eine große Überhebung des Menschengeistes zeigt.
Der Tod am Kreuze war auch nicht ein
notwendiges Opfer, sondern ein Mord, ein regelrechtes Verbrechen. Jede andere Erklärung ist eine Umschreibung, die entweder als Entschuldigung gelten soll oder aus Unwissenheit heraus erstand. Christus kam durchaus nicht auf die Erde in der Absicht, sich kreuzigen zu lassen. Darin ruht auch die Erlösung nicht! Sondern Christus wurde gekreuzigt als lästiger Wahrheitsbringer um seiner Lehre willen.
Nicht sein Kreuzestod konnte und sollte die Erlösung bringen, sondern
die Wahrheit, die er der Menschheit in seinen Worten gab!
Die Wahrheit war aber den damaligen Religionsführern unbequem, ein Ärgernis, weil sie ihren Einfluß stark erschütterte. […] Die damaligen Führer stützten sich wie auch die heutigen zwar auf alte, gute Überlieferungen, aber diese waren durch Ausübende und Erklärende zu nur starrer, leerer Form geworden, ohne noch in sich lebendig zu sein. […]
Der aber dieses notwendige Leben in das bestehende Wort bringen wollte, brachte damit selbstverständlich einen
Umsturz in der Ausübung und Erklärung, nicht in dem Worte selbst. Er befreite das Volk von der niederzwingenden Starrheit und Hohlheit, erlöste es davon, und das war denen ganz natürlich ein großes Ärgernis, die bald erkennen konnten, wie energisch damit in die Zügel ihrer falschen Führung eingegriffen wurde.
Deshalb mußte der Wahrheitsbringer und Befreier von der Last der irrtümlichen Auslegungen verdächtigt und verfolgt werden. Als es trotz aller Mühe nicht gelang, ihn lächerlich zu machen, suchte man ihn als unglaubwürdig hinzustellen. Die „irdische Vergangenheit“ als Zimmermannssohn mußte dazu dienen, ihn als „ungelehrt und deshalb minderwertig für ein Aufklären“ zu stempeln! Als einen „Laien“. […]
Auf seine Aufklärungen selbst ging vorsichtigerweise niemand von den Gegnern ein, da sie ganz richtig fühlten, daß sie bei rein
sachlicher Entgegnung unterliegen mußten. So blieben sie bei der böswilligen Verleumdung durch ihre käuflichen Organe, bis sie sich zuletzt nicht scheuten, bei einem für sie günstigen Augenblick ihn öffentlich und fälschlich anzuklagen und ans Kreuz zu bringen, um mit ihm die Gefahr für ihre Macht und ihr Ansehen zu bannen.
Dieser gewaltsame, damals durch die Römer übliche Tod war nicht als solcher die Erlösung und brachte sie auch nicht.
Er löste keine Schuld der Menschheit, befreite sie von nichts, sondern er belastete die Menschheit als ein Mord im niedrigsten Sinne nur noch mehr!
Wenn sich nun bis heute hier und da ein Kult daraus entwickelt hat, in diesem Morde eine notwendige Hauptsache des Erlösungswerkes des Gottessohnes zu sehen, so wird der Mensch damit gerade von dem Wertvollsten abgezogen, das die Erlösung einzig und allein zu bringen vermag. Es lenkt ihn ab von der
eigentlichen Mission des Heilandes, von dem, was sein Kommen aus dem Göttlichen zur Erde notwendig machte.
Das war aber nicht, um den Tod am Kreuze zu erleiden,
sondern um in den Wust der den Menschengeist herabzerrenden dogmatischen Starrheit und Hohlheit hinein die Wahrheit zu verkünden! Die Dinge zwischen Gott, der Schöpfung und den Menschen so zu schildern, wie sie wirklich sind. […]
Nur in dem Bringen dieser Wahrheit und der damit verbundenen Befreiung von Irrtümern
ruht die Erlösung einzig und allein! […]
Es ist ein großer Fehler, wenn die Menschen glauben, durch den Kreuzestod sei die Vergebung ihrer Sünden gewährleistet. Dieser Gedanke zieht den furchtbaren Schaden nach sich, daß alle die, so daran glauben, dadurch von dem wahren Wege zur Erlösung
zurückgehalten werden, der einzig und allein darin liegt, nach dem Worte des Heilandes zu leben, nach den Erläuterungen, die er als Wissender und alles Überschauender gab. Und diese Erläuterungen zeigen in praktischen Bildern die notwendige Einhaltung und Beachtung des in den Schöpfungsgesetzen liegenden göttlichen Willens, sowie deren Auswirkungen bei Einhaltung und bei Nichteinhaltung.
Sein Erlöserwerk lag in dem Bringen dieser Aufklärung, welche die Mängel und die Schäden der Religionsausübung zeigen mußte, weil sie die Wahrheit in sich trug, damit sie Licht gab in die steigende Verdunkelung des Menschengeistes.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Der Kreuzestod des Gottessohnes und das Abendmahl“)

Ein Wort zum…

„Bist Du Gottes Sohn, so steige herab vom Kreuze! Hilf Dir selbst und uns!“ Höhnend schallten diese Sätze zu dem Gottessohn hinauf, als er unter brennenden Sonnenstrahlen am Kreuz litt.
Die Menschen, welche also riefen, hielten sich für ganz besonders klug. Sie höhnten, triumphierten, lachten haßerfüllt, ohne einen eigentlichen Grund dafür zu haben; denn das Leiden Christi war doch sicherlich kein Grund zu Spott und Hohn, noch weniger zum Lachen. Es würde ihnen auch vergangen sein, wenn sie nur einen Augenblick die gleichzeitigen Vorgänge im feinstofflichen und im geistigen Reiche hätten „sehen“ können; denn ihre Seelen wurden dabei schwer gebunden auf Jahrtausende. Und wenn auch grobstofflich die Strafe nicht so schnell sichtbar werden konnte, so kam sie doch in
allen weiteren Erdenleben, zu denen die frevelnden Seelen daraufhin gezwungen waren.
Die Höhnenden dünkten sich damals klug. Sie konnten aber keinen treffenderen Ausdruck als Beweis ihrer Beschränktheit abgeben als diese Worte; denn darin liegt die kindischste Anschauung, die man sich denken kann. Weit entfernt sind also Sprechende von irgendeinem Verständnisse der Schöpfung und des Gotteswillens in der Schöpfung. Wie drückend ist deshalb das traurige Bewußtsein, daß auch heute noch ein großer Teil von denen, welche überhaupt noch an Gott glauben und an die damalige Sendung seines Sohnes, mit Bestimmtheit denken, daß Jesus von Nazareth vom Kreuze hätte steigen können, wenn er es nur wollte.
Nach zweitausend Jahren noch die gleiche, schläfrige Beschränktheit, ohne Änderung zum Fortschritt! Als von Gott gekommen, mußte Christus nach naiven Anschauungen vieler Gottgläubigen unbeschränkt in seinen Handlungen auf dieser Erde sein.
Das ist Erwarten, aus der ungesündesten Naivität entsprungen, Glaube der Denkträgheit.
Mit einer Fleischwerdung wurde der Gottessohn auch „unter das Gesetz getan“, das heißt, er unterwarf sich damit den Schöpfungsgesetzen, dem unabänderlichen Willen Gottes in der Schöpfung. Da gibt es keine Änderungen, was den irdischen und erdgebundenen Körper betrifft. […]
Deshalb war er an alles mit gebunden, an das der Erdenmensch gebunden ist, und konnte auch als Gottessohn nicht von dem Kreuze steigen trotz seiner Gotteskraft und Macht, solange er im grobstofflichen Fleisch und Blute sich befand. […]
Ist ein grobstofflicher Körper an dem Kreuze festgenagelt, so vermag er ohne fremde Hilfe, ohne grobstoffliche Hilfe, auch nicht freizukommen. Das ist Gesetz nach göttlichem Schöpfungswillen, das sich nicht überbrücken läßt.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Steige herab vom Kreuze!“)

Zitiert 2

Die Entdeckungen reißen nicht ab. Nachdem ich die Tage ja erst die Verlinkung zum Berlin-Tempelhof-Eintrag auf Wikipedia entdeckt hatte, erfuhr ich nun (vielen Dank, Frau K.!), daß mein Rübezahl-Artikel ebenfalls seinen Weg auf Wikipedia gefunden hat: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbezahl_%E2%80%93_der_Herr_der_Berge

Ich hatte mich schon gewundert, woher die gestiegenen Zugriffszahlen stammten…

Das ist etwas, das mich auch reizen würde – das Recherchieren und Zusammenstellen, meine ich, nicht der Gang: Dundee Women’s Trail und das Vorgängerprojekt.

Ironie

Oder: Was eine Google-Suche so alles enthüllt.

Wikipedias Quellen-Richtlinien leuchten mir nicht ganz ein. Stellte nun fest, daß meine englische Artikelserie zu Marta im Berlin-Tempelhof-Eintrag zitiert wurde (nebenbei komplett falsch*) und das offenbar den Regeln entspricht. Meine Biographie als solche, von der die Blogserie ja nur eine übersetzte Kurzfassung ist, würde den Regeln allerdings nicht entsprechen, weil sie eine On-demand-Veröffentlichung ist. Hm.

Oh, und übrigens ist die Serie auf DVD erhältlich und diente als Grundlage für den Film A Woman in Berlin. Ich sollte dringend meine Tantiemen einfordern.


* Marta war keine „Tochter“ Tempelhofs, sondern lebte nur einige Jahre dort, sie wohnte in verschiedenen Häusern der Richthofen-Straße, und die Nr. 13 war niemals vorher die Nr. 31. Das Haus Richthofen-Straße 31 wurde zerbombt. Daraufhin zog Marta vorübergehend in die Nr. 13.

Weil ich nun über zwei Frauen gelesen hatte, die sich jeweils von ihrem alten Leben verabschiedet hatten, um „sich selbst zu verwirklichen“, wie’s so schön heißt. Ich weiß nicht, ob man daraus ein Muster ableiten kann (müßte man mal überprüfen), aber beide waren bis zu ihrem Ausstieg in gutbezahlten Jobs. Führungsposition, Finanzwesen. Man hört ja mitunter von aussteigenden Managern. Wesentlich weniger vom mittleren Dienst oder Arbeitern. Auszusteigen scheint mir eine vorhandene finanzielle Absicherung zu benötigen.
Vielleicht braucht’s aber auch eine spezielle Sorte Mensch, die man eben hauptsächlich in den Karriereberufen findet. Ich weiß es nicht. Wenn ich darüber nachdenke, was ich als Aussteigerin tun könnte, um meine Grundbedürfnisse zu sichern, fällt mir nichts ein. Ich bin Fachidiotin. Ich habe keine verborgenen Talente, die mir bei den heutigen Lebenshaltungskosten Unterkunft und Nahrung sichern können, und ein ausreichendes finanzielles Polster schon gar nicht. Ich frage mich wirklich, wie Leute das bewerkstelligen.