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Archive for the ‘Bücher’ Category

Nicht unpraktisch bei meinen sexlustigen Nachbarn auf der anderen Seite der Wohnzimmerwand war die Anschaffung der Fifty Shades Darker-DVD. Home cinema rules!
Der Film ist so lala – es fehlen die Farbstimmungen des ersten Teils (nicht unähnlich dem ersten und zweiten Twilight-Film); sehr amüsant hingegen das Nachholen einiger der klassischen Szenen des ersten Buches, die in dessen Filmadaption nicht gezeigt wurden. Ich sage nur: Liebeskugeln! Und ich bezweifle, daß ich jemals wieder dieses Wort hören kann, ohne an die vollkommen bizarre Unterhaltung zu denken, die ich mit meiner Mutter über das Thema hatte. Das trägt nun nicht gerade zum Erzählfluß bei, aber selbiger fehlte mir auch in der Romanvorlage, von daher… Dennoch werden selbst die wenigen dramatischen Szenen, die das Buch zu bieten hat, gnadenlos heruntergespielt. Es plätschert alles so vor sich hin. Schade, denn der Film hat auch einige eigentlich sehr amüsante Szenen – mehr davon wäre die Lösung!
Was ist auf der Plusseite zu verzeichnen? Dakota Johnson ist schön wie nie und rechtfertigt allein das Ansehen. (Jamie Dornan hingegen hat sich in den Jahren seit Teil 1 nicht ganz so gut gehalten.) Danny Elfman setzt seine gelungene Arbeit fort; überhaupt ist der Soundtrack wieder ausgezeichnet.

Teil 3 folgt wie immer am Valentinstag (2018), und a propos hier noch der Link zum entrüsteten Artikel im PureFlix-Blog: https://insider.pureflix.com/news/old-fashioned-a-christian-alternative-to-50-shades-darker

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Nachdem ich das Wochenende hindurch wieder einmal… zweimal, dreimal… zuhören mußte, wie meine neuesten Nachbarn Sex hatten (das Mädel hätte echt Chancen in der Pornobranche), ein etwas… anderer Beitrag heute.

Lord John Grey ist ja nur meine neueste Entdeckung in Sachen homosexueller Romane… nein, falsch, Romane mit homosexuellen Hauptfiguren. Romane können nicht schwul sein. Jedenfalls, die neueste und eine der besten und in historischer Literatur bisher auch die einzige. Aber eines Tages nach zu viel Mills & Boon mit viel Waten durch Frösche, um dann und wann einen Prinzen zu finden, mußte einfach mal eine Abwechslung ran. So landete ich beim eBook-Ableger Carina der gleichen Verlagsgruppe, die größere Bandbreite an Möglichkeiten (nicht nur sexueller Natur) zuläßt. Inzwischen herrscht leider auch dort die Inflation der (schwulen) Frösche. Aber zwei meiner damaligen Entdeckungen sind auch jetzt noch zwei meiner wiederholt gelesenen Bücher: The Stolen Luck von Shawna Reppert und Bad Judgment von Sidney Bell. Abgesehen vom „male/male“-Genre, wie Carina das tituliert, haben beide nichts miteinander gemein. The Stolen Luck ist Fantasy, wobei das world building zugunsten der Handlung zurücksteht… gute Entscheidung. In ganz groben Zügen basieren Land und Historie auf den USA, mit über das Meer gekommenen menschlichen Siedlern, die die einheimischen Elfen bekämpften und verdrängten, sowie dem sklavenhaltenden Süden und dem „freien“ Norden. Aber das ist im Grunde auch alles, was man über das Setting erfährt. The Stolen Luck ist sehr wenig explizit und setzt mehr auf Gefühle, dabei auch auf die grundlegende Frage, was Sklavenhaltung einem Menschen antut, nicht nur dem Sklaven, sondern auch dessen Besitzer. Schönes Erstlingswerk, manchmal etwas vorhersehbare Wendungen.
Bad Judgment ist sehr viel expliziter und besticht vor allem durch das Zusammenspiel seiner großartigen Charaktere. Modernes Setting, Wirtschaftskrimi und Rachestory, aber auch mit viel Witz.
Die Bücher des bekannten Schwulen-Autors Sean Michael hingegen erfüllen den Spruch „Kennste einen, kennste alle“. Sie sind alle gleich, mit den ewig gleich aussehenden Charakteren und wirklich 0% Plot. Die Charaktere essen was und haben Sex. Dann haben sie Sex und essen was. Wiederholung beliebig oft. (Vielleicht basierend auf meinen Nachbarn, hmm…)
„Female/female“-Geschichten sind extrem selten. Ich habe eine einzige gefunden, Cathy Pergaus Deep Deception, die vor allem von ihrem Setting (Science-Fiction-Krimi) lebt. Charaktere und Handlung schwächeln ein bißchen, aber das Lesen lohnt sich allein wegen der atmosphärisch dichten Schilderung.

Nebenbei: Der neueste Gabaldon, die Anthologie Seven Stones to Stand or Fall, ist hauptsächlich eine Neuauflage von A Trail of Fire, aber dazu mit zwei(!) neuen Lord-John-Geschichten! Für die doppelt kaufen müssenden Fans natürlich klare Abzocke; für mich, die die enthaltenen Geschichten sowieso noch „in echt“ (=nicht Kindle) kaufen wollte, extrem praktisch. Es fällt auf, daß der gute Lord John ab Jamaica im Zölibat zu leben scheint. (Ist vielleicht auch schlau. Mich schaudert bei der Vorstellung, was er sich alles einfangen kann.) Dafür bekommen wir endlich die berüchtigte Geschichte von Hal und Minnie und dem Kaminvorleger serviert…

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In Joseph Sheridan le Fanus Gruselgeschichte A Strange Event in the Life of Schalken the Painter, die 1839 erschien und von Schalcken und seinen Gemälden inspiriert wurde, heißt es: „Bilder gibt es, die, ich weiß nicht auf welche Weise, in uns die Überzeugung befestigen, wir hätten es nicht nur mit irgendwelchen Idealgestalten und erdachten Kombinationen zu tun, wie sie dem Künstler durch den Sinn gegangen sein mögen, sondern mit Szenen, Gesichtern und Situationen, welche in Wahrheit existiert haben.“ Der Erzähler bezieht sich insbesondere auf ein erfundenes Gemälde, das die Schlüsselmotive des schaurigen Märchens im Stile von Herzog Blaubarts Burg darstellte. Obwohl die Handlung komplett erfunden ist, enthält sie jene Elemente, die auch die Betrachter von Schalckens Bildern in ihren Bann ziehen: die mysteriöse, evokative Welt der Nacht, die ein bevorzugtes Terrain von Künstlern und Liebenden ist. Und wie im Zitat erwähnt, verknüpft die erfolgreiche Inszenierung einer idealisierten Künstlerpersönlichkeit Schalckens Leben schlussendlich noch enger mit seiner Arbeit. Auf diese Weise scheint seine Bildwelt bereits die Imagination der Gothic Novel anzukündigen, und seine Umarmung der enigmatischen und poetischen Aspekte des künstlerischen Prozesses lässt den Aufschwung der erotisierten Künstlerateliers im 18. und 19. Jahrhundert erahnen. […] In den Darstellungen des Eros veranschaulicht Schalcken die Kunst und das Begehren als etwas, was auf ewig miteinander verschmolzen ist und sich in den einsamen und inspirierten Nachtstunden offenbart.

In der BBC-Doku-Serie Omnibus, die, wenn man mal auf YouTube nachsieht, sich mit Kunst in all ihren Bandbreiten befaßt, war Schalcken the Painter insofern die Ausnahme, daß es sich um eine rein fiktive Geschichte handelt. (Sie lief, so die Info, anstelle der üblichen Weihnachtsgeistergeschichte. Weihnachten? Geistergeschichte? Diese spleenigen Briten…) Dennoch erzählt der Film über Kunst, weniger über Schalckens Werke per se – obwohl natürlich einige gezeigt werden und gerade die dafür in Szene gesetzten Modelle großartig anzusehen sind –, sondern über die niederländische Schule seiner Zeit, die Leidener Feinmalerei, als deren Begründer sein Lehrmeister Gerrit Dou gilt.

Das Clevere an Schalcken the Painter ist, daß er über diese Kunst erzählt, indem er sie zeigt, nicht darüber doziert. Vordergründig stellt die Handlung le Fanus Geschichte dar, eine hoffnungs- und herzlose Geschichte über Gier in all ihren Gewändern. Le Fanus Geschichten sind nie offenkundiger Horror, nicht, was wir heute unter diesem Begriff verstehen, und auch der Film setzt höchst selten auf Effekte. Aber die Bilder zu dieser Handlung sind im Stile der Leidener Künstler gehalten. Wir sehen viele Totalen oder Halbtotalen, langsame, ruhige Schnitte. Der Dialog ist auf das nötigste beschränkt; die größte Textmenge dürfte der Erzähler haben, und selbst diese ist überschaubar.

Auch andere Künstler schauen mal vorbei…

Allerdings versäumt der Film, viel von Schalckens Werk abseits seiner Lehrstube zu schildern, also gerade das, was seinen eigenen Stil ausmachte. Nur das allgegenwärtige Kerzenlicht darf natürlich nicht fehlen. Sicher: Im Sinne le Fanus muß etwas Ominöses an dieser Wandlung sein, und der Witz, der Schalckens Bilder auszeichnet, geht komplett unter. (Dabei hatte auch le Fanu eine humorvolle Ader, wenn man beispielsweise an The Room in the Dragon Volant denkt.) Aber der Sprung von Statik im Sinne der Leidener zu der Bewegung in Schalckens späteren Bildern fehlt, wenn logischerweise der Film hier folgen sollte. Wir sehen sie bestenfalls im Showdown.

Dennoch ein sehenswerter kleiner Film.

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English translation in the comments section.

Als ich Lord John and the Private Matter fürs Kindle kaufte, erhielt ich das phantastische Cover des britischen Paperbacks. (Interessanterweise ist es in der Datei selbst nicht enthalten.) Später, als ich beschloß, mir auch die realen Bücher zuzulegen, mußte ich etwas suchen, bis ich die richtige Ausgabe fand – denn es *mußte* dieses Cover sein!

Kunstbanausin, die ich mitunter bin, war ich überrascht zu sehen, daß das Bild nicht extra angefertigt wurde, sondern ein Ausschnitt aus „Self Portrait by Candlelight“ von Godfried Schalcken (so die Angabe) ist. Wer immer für diese Wahl verantwortlich zeichnet, ist ein Genie. Das Gemälde fängt die Stimmung des Romans perfekt ein. Das Blutrot des Vorhangs, das dem Rot eines Offiziersrocks entspricht; die rätselhafte Halbdunkel-Atmosphäre; der leicht feminine Touch des jungen Mannes, teils leger, teils sinnlich mit offenem Kragen und komplett mit einem grünen Gewand, das eine so große Rolle in der Handlung spielt.

Natürlich mußte ich mich dann erst mal schlaumachen über Herrn Schalcken, den ich in meiner Ahnungslosigkeit für einen Deutschen hielt. Die englische Wikipedia belehrte mich schnell eines besseren, denn der gute Mann war Niederländer. Ansonsten waren die Infos eher spärlich. Ohne große Hoffnung wechselte ich in die deutsche Wikipedia (dort ist er unter der latinisierten Form seines Vornamens eingetragen), die üblicherweise weniger ergiebig ist – und fand Unmengen an Informationen. Denn: Das Wallraf-Richartz-Museum Köln zeigte 2015/16 die weltweit erste Schalcken-Ausstellung. Der Katalog wurde sofort gekauft.

Schalckens überaus faszinierende Genrebilder schildern intime, dramatisch in Licht und Schatten gehüllte Momente der Liebe und Leidenschaft. Seine Kompositionen sind mit Hinweisen auf die Eros-Bildtradition der frühen Neuzeit gespickt, untergraben diese aber zugleich und bieten dem Betrachter so mehrere Deutungsmöglichkeiten. […] Zum einen stellte er Szenen mit romantischen und erotischen Handlungen dar, die den Nachdruck auf das voyeuristische Vergnügen des Betrachters legten. Zum anderen entwickelte er das Nocturne zu einem privaten Ort erotischer Beziehungen und starker Empfindungen. Und schließlich verknüpfte er in seinen Bildern den eigenen künstlerischen Schaffensakt mit amouröser Erfahrung und schuf so die Person des verführenden Malers der Nacht. […] Seine dunklen malerischen Welten schwelgen in erotischen Konnotationen und emotionaler Intimität. Die Nacht erzeugt und verbindet in seinen Werken romantische und künstlerische Kreation.

Ich schwelgte in dem Katalog, wie ich es im dürftigen Ramsay-Wälzer leider nicht konnte. Schalcken, so lernte ich, war zu seiner Zeit ein Starkünstler, der Höchstpreise für seine Arbeiten verlangen konnte. Neben seinen meisterhaften Lichteffekten ist es besonders die lebensechte Wiedergabe von Texturen, die in seinen Werken begeistert. Erst im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts geriet er nach und nach in Vergessenheit.

(Scan aus dem Katalog. Ich bedauere die etwas schwache Qualität.)

Untötbare Mythen gibt’s auch (Marta und die Ehre der deutschen Frau lassen grüßen): Der Katalog zitiert zwei Quellen, darunter Walpole, der auch in den Lord-John-Abenteuern auftaucht, die das schlechte Benehmen Schalckens kritisieren, William III. mit Kerze ohne Leuchter darzustellen (so daß ihm das Wachs auf die Finger tropfen muß, wie plebejisch!).

Die Schalcken-Biografen des 18. Jahrhunderts bezogen sich offenkundig mehrheitlich auf diese verunglimpfende Anekdote, um seinen vermeintlich ungehobelten Charakter herauszustellen. […] Offensichtlich sind diese literarischen Quellen sehr ungenau, da die Kerze auf dem hier behandelten Gemälde deutlich erkennbar in einem Leuchter steckt.*

* Hecht […] entwickelte die Theorie, dass Weyerman das Porträt von Willem III. mit Schalckens Selbstporträt verwechselt hatte, in welchem der Dargestellte tatsächlich eine Kerze ohne Leuchter in der Hand hält.

Soviel dazu. Dennoch findet sich diese Behauptung immer noch in der englischen Wikipedia. War da was mit Marta und der Ehre der deutschen Frau?

Extrem anzügliches Bild: „Das Pfänderspiel“ („Vrouwtje kom ten Hoof“). Strip-Poker gab’s also auch damals schon. Der junge Mann im Bildzentrum, in dem man deutlich den Maler erkennt, hat schon Hose, Unterhose, Schuhe und Strümpfe sowie Rock verloren – und wie’s ausschaut, ist nun sein Hemd dran…

So manche von Diana Gabaldons Szenen in den Lord-John-Abenteuer kann man sich wunderbar als Schalcken-Gemälde vorstellen. Lavender House, zum Beispiel, oder die Kaminszene in Percys Zimmer; während so manche Begebenheit aus „Lord John and the Succubus“ an Schalckens Witz appellieren würde. Als Illustrator der Lord-John-Geschichten wäre er ein Traumkandidat gewesen.

Ebenfalls erfahren habe ich von einer Verfilmung einer Le-Fanu-Geschichte über Schalcken – aber das ist Thema eines anderen Beitrags.

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Mangels Reiselektüre und dank Amazons Kaufempfehlungen legte ich mir vor Abflug Lord John and the Private Matter zu, einen Ableger der Outlander-Romane. Und prompt muß ich einen früheren Eintrag widerrufen, zumindest teilweise, denn Lord John ist gleichzeitig ein Redcoat und einer der Guten. Interessanterweise findet Google ihn in der Kategorie nicht. Er ist außerdem ein homosexueller Charakter, was ihn als Mann des 18. Jahrhunderts dann und wann schon mal in Schwierigkeiten bringt.

The Private Matter entpuppte sich als so unterhaltsam und witzig (ich fühlte mich an Baldur’s Gate II erinnert: Schnabeline versucht die simple Teddy-Queste zu lösen, gerät in Hinterhalte, hebt einen Schmugglerring aus… nur den Teddy findet sie nicht), daß ich prompt das Wi-Fi in den B&Bs nutzte, um mir den Rest von Lord Johns Abenteuern zuzulegen. Erfreulich zu sehen, daß nicht nur Redcoats, sondern auch Deutsche (bzw. ihre Vorgänger) zur Abwechslung positiv wegkommen.
Mein ungeschlagener Favorit ist zweifelsohne The Brotherhood of the Blade, wesentlich ernster als seine Vorgänger und mit großem Tiefgang.

Wie’s natürlich bei dem Fandom nicht anders sein kann, taucht Jamie immer mal wieder auf, und ich verstehe es weiterhin nicht. Er ist ein ziemlich eindimensionaler Charakter; wage ich zu sagen: ein langweiliger? Die TV-Serie erlaubt ihm einen gewissen Pfiff, aber was ich zumindest in den Lord-John-Abenteuern lese… gähn. Die Fans mögen Tränen über die aussichtslose Liebe Lord Johns zu Jamie vergießen; mein Herz brach viel eher über das Percy-Drama (wunderschön und tragisch!), und John Greys beste und sich über den längsten Zeitraum entwickelnde Beziehung ist definitiv die zu dem großartigen Stephan von Namtzen.

Wer historische Romane mit Witz, Kriminalhandlung, politischer Intrige und einem nicht ganz so klassischen Helden sucht, liegt hier richtig.

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Als Christus zur Erde kam, um die Gottesbotschaft der Wahrheit zu verkünden, mußte er sich deshalb auch eines grobstofflichen Körpers bedienen, also des Fleisches. Darin müßte schließlich schon jeder denkende Mensch die Unabänderlichkeit der Naturgesetze erkennen, wie auch in dem durch die Kreuzigung erfolgten körperlichen Tode.
Dieses grobstoffliche Fleisch aber konnte nach diesem Tode auch keine Ausnahme bilden, sondern mußte in der grobstofflichen Welt verbleiben! Es konnte
nicht auferstehen, um in eine andere Welt einzugehen! Die feststehenden göttlichen oder natürlichen Gesetze lassen das durch ihre aus dem göttlichen Willen hervorgegangene Vollkommenheit nicht zu. […]
Ein Auferstehen zu einer anderen Welt im Fleische ist vollkommen ausgeschlossen, für die Menschen, wie auch damals für Christus!
Der irdische Leib des Erlösers ging denselben Weg, den jeder andere grobstoffliche Leib zu gehen hat, nach den Naturgesetzen des Schöpfers.
Jesus von Nazareth, der Gottessohn, ist demnach nicht fleischlich auferstanden!
Es wird nun trotz aller Logik und der gerade darin enthaltenen viel größeren Gottesverehrung noch viele geben, die in der Blindheit und Trägheit ihres falschen Glaubens so einfachen Wegen der Wahrheit nicht folgen wollen. So manche wohl auch, die aus eigener Einengung nicht folgen können. Andere wieder, die mit voller Absicht wütend dagegen zu kämpfen versuchen, aus der begründeten Angst heraus, daß damit ihr mühsam errichtetes Gebäude bequemen Glaubens zusammenbrechen muß.
Es kann ihnen nichts nützen, wenn sie sich als Grundlage nur auf die wörtlichen Überlieferungen stützen; denn auch die Jünger waren Menschen. Es ist ja nur rein menschlich, wenn die damals durch alles furchtbare Geschehen stark erregten Jünger bei der Erinnerung in ihre Schilderungen manche eigenen Gedanken mit verwoben, die durch das vorangegangene Erschauen ihnen selbst noch unerklärlicher Wunder so manches anders wiedergaben, als es in Wirklichkeit gewesen war. […]
Auch wenn ihnen die stärkste geistige Inspiration helfend zur Seite stand, so greifen trotzdem bei der Wiedergabe vorgefaßte eigene Meinungen sehr stark mit ein und trüben oft das bestgewollte und klarste Bild.
Jesus selbst hat aber keine Niederschriften vorgenommen, auf die allein man unbedingt sich streitbar stützen könnte.
Er würde nie etwas gesagt oder geschrieben haben, das sich mit den Gesetzen seines Vaters, den göttlichen Naturgesetzen oder dem schöpferischen Willen, nicht voll und ganz in Einklang stellte. Sagte er doch selbst ausdrücklich:
“Ich bin gekommen, die Gesetze Gottes zu erfüllen!“
Die Gesetze Gottes aber liegen klar in der Natur, die sich allerdings weiter erstreckt als nur auf die Grobstofflichkeit, aber doch auch in der feinstofflichen wie in der wesenhaften und geistigen Welt überall „natürlich“ bleibt. […]
Außerdem aber kann jeder Mensch darüber auch Anhaltspunkte in der Bibel finden; denn Jesus erschien vielen. Was aber geschah? Maria erkannte ihn dabei zuerst nicht, Magdalena erkannte ihn nicht sogleich, die zwei Jünger auf dem Wege nach Emmaus erkannten ihn stundenlang nicht, trotzdem er mit ihnen ging und mit ihnen sprach… Was ist daraus zu folgern?
Daß es ein anderer Körper sein mußte, den sie sahen, sonst hätten sie ihn alle sofort erkannt!

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Auferstehung des irdischen Körpers Christi“)

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Bei Christi Tod zerriß im Tempel der Vorhang, der das Allerheiligste von der Menschheit abschloß. Dieser Vorgang wird als Symbol dafür angenommen, daß mit dem Opfertod des Heilandes im gleichen Augenblick die Trennung zwischen der Menschheit und der Gottheit aufhörte, also eine unmittelbare Verbindung geschaffen wurde.
Die Deutung ist aber
falsch. Mit der Kreuzigung lehnten die Menschen den Gottessohn als den erwarteten Messias ab, wodurch die Trennung größer wurde! Der Vorhang zerriß, weil das Allerheiligste daraufhin nicht mehr notwendig war. Es wurde den Blicken und unreinen Strömungen geöffnet, da, symbolisch ausgedrückt, das Göttliche nach dieser Tat seinen Fuß nicht mehr auf die Erde setzte, womit das Allerheiligste überflüssig wurde.
Also gerade das Gegenteil der bisherigen Deutungen, in denen sich wiederum wie so oft nur eine große Überhebung des Menschengeistes zeigt.
Der Tod am Kreuze war auch nicht ein
notwendiges Opfer, sondern ein Mord, ein regelrechtes Verbrechen. Jede andere Erklärung ist eine Umschreibung, die entweder als Entschuldigung gelten soll oder aus Unwissenheit heraus erstand. Christus kam durchaus nicht auf die Erde in der Absicht, sich kreuzigen zu lassen. Darin ruht auch die Erlösung nicht! Sondern Christus wurde gekreuzigt als lästiger Wahrheitsbringer um seiner Lehre willen.
Nicht sein Kreuzestod konnte und sollte die Erlösung bringen, sondern
die Wahrheit, die er der Menschheit in seinen Worten gab!
Die Wahrheit war aber den damaligen Religionsführern unbequem, ein Ärgernis, weil sie ihren Einfluß stark erschütterte. […] Die damaligen Führer stützten sich wie auch die heutigen zwar auf alte, gute Überlieferungen, aber diese waren durch Ausübende und Erklärende zu nur starrer, leerer Form geworden, ohne noch in sich lebendig zu sein. […]
Der aber dieses notwendige Leben in das bestehende Wort bringen wollte, brachte damit selbstverständlich einen
Umsturz in der Ausübung und Erklärung, nicht in dem Worte selbst. Er befreite das Volk von der niederzwingenden Starrheit und Hohlheit, erlöste es davon, und das war denen ganz natürlich ein großes Ärgernis, die bald erkennen konnten, wie energisch damit in die Zügel ihrer falschen Führung eingegriffen wurde.
Deshalb mußte der Wahrheitsbringer und Befreier von der Last der irrtümlichen Auslegungen verdächtigt und verfolgt werden. Als es trotz aller Mühe nicht gelang, ihn lächerlich zu machen, suchte man ihn als unglaubwürdig hinzustellen. Die „irdische Vergangenheit“ als Zimmermannssohn mußte dazu dienen, ihn als „ungelehrt und deshalb minderwertig für ein Aufklären“ zu stempeln! Als einen „Laien“. […]
Auf seine Aufklärungen selbst ging vorsichtigerweise niemand von den Gegnern ein, da sie ganz richtig fühlten, daß sie bei rein
sachlicher Entgegnung unterliegen mußten. So blieben sie bei der böswilligen Verleumdung durch ihre käuflichen Organe, bis sie sich zuletzt nicht scheuten, bei einem für sie günstigen Augenblick ihn öffentlich und fälschlich anzuklagen und ans Kreuz zu bringen, um mit ihm die Gefahr für ihre Macht und ihr Ansehen zu bannen.
Dieser gewaltsame, damals durch die Römer übliche Tod war nicht als solcher die Erlösung und brachte sie auch nicht.
Er löste keine Schuld der Menschheit, befreite sie von nichts, sondern er belastete die Menschheit als ein Mord im niedrigsten Sinne nur noch mehr!
Wenn sich nun bis heute hier und da ein Kult daraus entwickelt hat, in diesem Morde eine notwendige Hauptsache des Erlösungswerkes des Gottessohnes zu sehen, so wird der Mensch damit gerade von dem Wertvollsten abgezogen, das die Erlösung einzig und allein zu bringen vermag. Es lenkt ihn ab von der
eigentlichen Mission des Heilandes, von dem, was sein Kommen aus dem Göttlichen zur Erde notwendig machte.
Das war aber nicht, um den Tod am Kreuze zu erleiden,
sondern um in den Wust der den Menschengeist herabzerrenden dogmatischen Starrheit und Hohlheit hinein die Wahrheit zu verkünden! Die Dinge zwischen Gott, der Schöpfung und den Menschen so zu schildern, wie sie wirklich sind. […]
Nur in dem Bringen dieser Wahrheit und der damit verbundenen Befreiung von Irrtümern
ruht die Erlösung einzig und allein! […]
Es ist ein großer Fehler, wenn die Menschen glauben, durch den Kreuzestod sei die Vergebung ihrer Sünden gewährleistet. Dieser Gedanke zieht den furchtbaren Schaden nach sich, daß alle die, so daran glauben, dadurch von dem wahren Wege zur Erlösung
zurückgehalten werden, der einzig und allein darin liegt, nach dem Worte des Heilandes zu leben, nach den Erläuterungen, die er als Wissender und alles Überschauender gab. Und diese Erläuterungen zeigen in praktischen Bildern die notwendige Einhaltung und Beachtung des in den Schöpfungsgesetzen liegenden göttlichen Willens, sowie deren Auswirkungen bei Einhaltung und bei Nichteinhaltung.
Sein Erlöserwerk lag in dem Bringen dieser Aufklärung, welche die Mängel und die Schäden der Religionsausübung zeigen mußte, weil sie die Wahrheit in sich trug, damit sie Licht gab in die steigende Verdunkelung des Menschengeistes.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Der Kreuzestod des Gottessohnes und das Abendmahl“)

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„Bist Du Gottes Sohn, so steige herab vom Kreuze! Hilf Dir selbst und uns!“ Höhnend schallten diese Sätze zu dem Gottessohn hinauf, als er unter brennenden Sonnenstrahlen am Kreuz litt.
Die Menschen, welche also riefen, hielten sich für ganz besonders klug. Sie höhnten, triumphierten, lachten haßerfüllt, ohne einen eigentlichen Grund dafür zu haben; denn das Leiden Christi war doch sicherlich kein Grund zu Spott und Hohn, noch weniger zum Lachen. Es würde ihnen auch vergangen sein, wenn sie nur einen Augenblick die gleichzeitigen Vorgänge im feinstofflichen und im geistigen Reiche hätten „sehen“ können; denn ihre Seelen wurden dabei schwer gebunden auf Jahrtausende. Und wenn auch grobstofflich die Strafe nicht so schnell sichtbar werden konnte, so kam sie doch in
allen weiteren Erdenleben, zu denen die frevelnden Seelen daraufhin gezwungen waren.
Die Höhnenden dünkten sich damals klug. Sie konnten aber keinen treffenderen Ausdruck als Beweis ihrer Beschränktheit abgeben als diese Worte; denn darin liegt die kindischste Anschauung, die man sich denken kann. Weit entfernt sind also Sprechende von irgendeinem Verständnisse der Schöpfung und des Gotteswillens in der Schöpfung. Wie drückend ist deshalb das traurige Bewußtsein, daß auch heute noch ein großer Teil von denen, welche überhaupt noch an Gott glauben und an die damalige Sendung seines Sohnes, mit Bestimmtheit denken, daß Jesus von Nazareth vom Kreuze hätte steigen können, wenn er es nur wollte.
Nach zweitausend Jahren noch die gleiche, schläfrige Beschränktheit, ohne Änderung zum Fortschritt! Als von Gott gekommen, mußte Christus nach naiven Anschauungen vieler Gottgläubigen unbeschränkt in seinen Handlungen auf dieser Erde sein.
Das ist Erwarten, aus der ungesündesten Naivität entsprungen, Glaube der Denkträgheit.
Mit einer Fleischwerdung wurde der Gottessohn auch „unter das Gesetz getan“, das heißt, er unterwarf sich damit den Schöpfungsgesetzen, dem unabänderlichen Willen Gottes in der Schöpfung. Da gibt es keine Änderungen, was den irdischen und erdgebundenen Körper betrifft. […]
Deshalb war er an alles mit gebunden, an das der Erdenmensch gebunden ist, und konnte auch als Gottessohn nicht von dem Kreuze steigen trotz seiner Gotteskraft und Macht, solange er im grobstofflichen Fleisch und Blute sich befand. […]
Ist ein grobstofflicher Körper an dem Kreuze festgenagelt, so vermag er ohne fremde Hilfe, ohne grobstoffliche Hilfe, auch nicht freizukommen. Das ist Gesetz nach göttlichem Schöpfungswillen, das sich nicht überbrücken läßt.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Steige herab vom Kreuze!“)

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Eine der penetranteren Kaufempfehlungen, wenn man die Outlander-DVDs und das Making of-Buch erstanden hat, ist Finding Fraser. Ich hatte es lange Zeit ignoriert, weil Jamie nun so überhaupt nicht mein Held ist (ähnlich wie Edward in Twilight nie zündete). Aber irgendwann hatte ich nichts mehr zu lesen. Das Allan-Ramsay-Buch war schön, konzentrierte sich aber in erster Linie auf seine Techniken. (Ramsay ist einer meiner Lieblingsmaler, seit ich ihn durch das Cover meiner Ausgabe von Richardsons Clarissa kennenlernte.) Ein anderes ist noch im Transit aus Übersee. Aus lauter Verzweiflung knickte ich daher doch ein.
Finding Fraser ist eine Screwball-Komödie, keine Frage, was nicht mein Ding ist. Es mauserte sich aber zusehends und erinnerte mich an moderne Verarbeitungen von Austen-Romanen – Bride & Prejudice, Clueless oder The Jane Austen Film Club fallen ein. Natürlich weiß jede Leserin, daß Heldin Emma ihren Jamie gleich sehr früh gefunden hat, als Schotte auf US-Tour Jack Finlay (JF!) sie in der großartigen Stripperszene rettet. Aber Emma ist halt nicht die Hellste, und überhaupt kann ihr Jamie Fraser doch niemals Jack heißen! Und so braucht es denn viele Irrungen und Wirrungen und viele Anspielungen auf die literarische Vorlage (Emmas „Rettung“ von Jack aus seinem unfreiwilligen „Verlies“ ließ mich herzlich lachen) und deren Fans, bis es zum Happy End kommt. Das Beste sind zweifellos die Blogeinträge samt Kommentaren aus aller Welt… wobei ich leider anmerken muß, Emma, daß die deutsche Kommentatorin definitiv ein Fake ist – daß sie „Deutschland“ nicht schreiben kann, ist heutzutage vielleicht nicht mehr so ungewöhnlich, aber ihr Screenname macht nicht den geringsten Sinn.
Leider hält das Buch diesen Level nicht beständig durch. Es gibt sehr, sehr konstruierte Szenen, die nicht einmal Emmas Blödheit überzeugend erklären kann.
Dafür wird Braveheart korrigiert und Mel Gibson durch den Kakao gezogen…

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Eine US-Filmproduktion, von der ich bis dato noch nie gehört hatte, entdeckte ich durch Amazons Kaufempfehlungen: The Trials of Oscar Wilde von 1960. Keine Frage, daß ich mir diesen Film nicht entgehen lassen konnte – dieses Thema im moralistischen Hollywood der späten 50er und sehr frühen 60er Jahre? Mutig!

Natürlich drängten sich beim Ansehen Vergleiche mit dem großartigen Wilde von 1997 auf, unschlagbar getragen von Stephen Fry in der Titelrolle (es ist unglaublich, sich vorzustellen, daß dies seine erste große Rolle und dann gleich Lead war!) und insbesondere auch Jude Law (damals ein Newcomer) als Bosie. Wilde als Produkt moderner Zeiten konnte selbstverständlich sehr explizit sein, eine Freiheit, die The Trials of Oscar Wilde nicht besaß. Somit fällt das H-Wort den ganzen Film hindurch nicht, oder wie auch immer die Entsprechung 1960 lautete. Seinem Titel Ehre machend, behandelt The Trials of Oscar Wilde die Prozesse ausführlich, während sie in dem sowieso sehr gerafften Wilde kurz zusammengefaßt werden. Überhaupt nimmt sich die ältere Verfilmung mehr Zeit (130 Minuten, fast zwanzig Minuten länger als Wilde), läßt dafür aber auch Wildes frühe Jahre aus und steigt erst bei dem Erfolg von Lady Windermere’s Fan ein. Peter Finch als Wilde kommt sicherlich nicht an Fry heran, darf die Rolle dafür aber auch etwas weniger… wie soll ich’s sagen? Etwas weniger als Sympathieträger anlegen. Wilde wird ja gern als Märtyrer für die homosexuelle Sache angesehen, aber bei aller berechtigter Systemkritik stimme ich eher den Biographen zu, die ihn gleichermaßen als Täter wie als Opfer sehen. Er war definitiv nicht unschuldig; wissentlich und bewußt die Zukunft seiner Familie, seiner Frau und seiner Kinder, aufs Spiel zu setzen, sowohl finanziell als auch gesellschaftlich, ist so ziemlich das Niedrigste, das ein Ehemann und Vater tun kann. Er war selbstverliebt und hatte kein Rückgrat. Alles Dinge, die in eine Charakterdarstellung gehören, und Peter Finch kann zumindest ein wenig davon vermitteln. Überraschend prominent besetzt ist die kleine Rolle des Gegenanwalts Carson mit James Mason, und John Fraser gibt einen im Vergleich mit Law weniger komplexen, aber gleichermaßen unerfreulichen Bosie. Lionel Jeffries wirkt ein bißchen zu klapprig als Queensberry und hat auch nicht den unterschwelligen Witz, den Tom Wilkinson bei aller Brutalität der Rolle verleiht. Verlierer hüben wie drüben sind wieder einmal die Frauen; Yvonne Mitchells Constance ist wie Jennifer Ehles eine standhafte und kluge weibliche Präsenz, aber letztlich eben doch nur das arme Opfer.

Was nun das moralistische Hollywood angeht: Trotz weitgehender Beschränkung auf Fakten fehlt die Moral von der Geschicht‘ dann doch nicht. Obwohl aus heutiger Sicht natürlich wertend, fällt das Urteil für seine Zeit freundlich-neutral aus und spiegelt allein dadurch einen Wandel in der öffentlichen Meinung wider. (Filmgeschichtlich beginnt etwa hier die Ära „Homosexuelle als sympathische Opfer“; man denke beispielsweise an The Children’s Hour/Infam.) Die beiden kommentierenden Anwälte wissen selbst nicht so recht, ob sie ihren Klienten verdammen können oder nicht und landen schließlich beim Urteil „Krankheit“. Andere Vertreter der öffentlichen Meinung sind die entrüsteten Verurteiler und die gemäßigte Stimme, die verlauten läßt, solange „sie“ es nicht in aller Öffentlichkeit täten, sei es doch so was von egal.

Einer der Berater für The Trials of Oscar Wilde war übrigens Vyvyan Holland, der in den Anhängen zu seinen Memoiren trocken anmerkt:

At Portora Royal School, Wilde’s name was removed from the „Honours Board.“
In about 1933 the Headmaster of Portora Royal School, the Rev. E. G. Seale, restored the name of Oscar Wilde to the „Honours Board.“ And in September 1953 the Rev. D. L. Graham, who was then Headmaster, wrote to me: „A portrait of Oscar Wilde now hangs in the school and we have from time to time produced his plays over the last thirty years.“
(Vyvyan Holland: Son of Oscar Wilde)

Ein Bildersturm ohnegleichen geht in diesen Tagen durch Deutschland. Ob es nach solcher Götterdämmerung wohl jemals wieder eine Auferstehung der Nazigrößen gibt? Unbedingt muß ich, sobald ich den Kopf freier habe, mich mal mit Napoleon befassen, den sie auch seinerzeit verbannt und ausgetilgt, doch dann wieder hervorgeholt und erhöht haben.
(Anonyma: Eine Frau in Berlin)

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