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Archive for the ‘Ein Wort zum…’ Category

Hört man nicht heute vielfach die entsetzte Frage: Wie konnten diese Jahre solcher Not geschehen mit Gottes Willen? Wo bleibt dabei die Liebe, wo Gerechtigkeit? Die Menschheit fragt es, es fragen die Nationen, oft die Familien und der einzelne Mensch! Sollte ihm dies nicht eher der Beweis sein, daß Gottesliebe doch wohl anders ist, als sich so mancher denken möchte?

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Was trennt so viele Menschen heute von dem Licht?“)

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Die größte Zahl der Menschen denkt, daß dieses Erdensein nichts anderes zum Ziele hat als den Zweck irdischen Erwerbes! Im besten Fall auch noch den Zweck einer Familie und Kinder! Wer nicht so denkt, der handelt doch darnach! Was soll aber unter derartigen Voraussetzungen eine Fortpflanzung, wie Ihr sie nennt, die doch in Wirklichkeit gar keine Fortpflanzung bedeutet, sondern nur die Möglichkeit gibt zu Inkarnationen anderer Menschengeister, damit sich diese weiterhin vervollkommnen und alte Fehler ablegen. Durch Euer Tun vergrößert Ihr Euere Schuldenlast; denn damit haltet Ihr alle die Geister von dem Aufstieg ab, die Ihr als Eure Kinder für die gleichen leeren Ziele auferzieht!

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Der Erdenmensch vor seinem Gott“)

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Was ist der Aufbau eines Erdenreiches, wenn es nicht zu Gottes Ehre gilt, wenn es nicht in dem Gottessinne wirkt, den Ihr noch gar nicht kennt und bisher auch nicht kennenlernen wolltet, da Euer Sinn Euch höher steht als alles andere. Ihr wollt nur Euch befriedigen, um dann von Gott noch zu erwarten, daß Er Euer Machwerk segnen soll! Zum Dienen und zur Pflichterfüllung Eurem Gotte gegenüber habt Ihr keine Lust.
Zerschmettert wird das eigenbrötlerische Tun der Erdenmenschheit nun, welche in ihrem Wahn den Namen Gott in alles Falsche noch hineinzuziehen wagt, das Heiligste damit beschmutzend!

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Der Erdenmensch vor seinem Gott“)

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Wo bleibt Gehorsam dem zehnten Gebote Gottes, möchte man den Staaten warnend zurufen! In der erbarmungslosesten Begier strebt jeder der irdischen Staaten nur nach dem Besitz des anderen! Sie scheuen nicht vor Einzelmord, auch nicht vor Massenmord dabei zurück, nicht vor Versklavung ganzer Völker, nur um sich selbst damit zur Größe aufzuschwingen. Die schönen Reden über Selbsterhaltung oder Selbstschutz sind nur Ausflüchte, weil sie selbst deutlich fühlen, daß etwas gesagt sein muß, um diese ungeheueren Verbrechen gegen die Gebote Gottes etwas abzuschwächen, zu entschuldigen!

(Abd-ru-shin: Die zehn Gebote Gottes / Das Vaterunser)

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Ein Wort zum…

Maria Magdalena ging leise betend zu dem Grab und trug einen Korb mit Blumen, unter denen sie Tiegel mit köstlichem Balsam verborgen hatte. Damit wollte sie den Körper des Herrn nach der Sitte der Juden zu langem Schlaf bereiten.
Als sie an das Grab kam, umfing sie eine große Kraft. Ihr war, als träte sie über sich selbst hinaus und schaute alles: die noch nächtlichgrauen Nebel der Ebene, die leise aufglühenden Hügelketten und die dichten Gärten, die sich in weitem Bogen über die Höhen zogen, in weißem, überirdischem Glanze.
Maria Magdalenas Fuß stockte; sie stand an der Wölbung des Felsengrabes, an dessen beiden Seiten ein lichter Glanz erstrahlte. Geblendet war ihr Auge; doch sie vermochte mit der Kraft, die ihr gegeben war, den Glanz zu ertragen.
In dem hellen Lichte wurden Gestalten sichtbar, die sich immer deutlicher hervorhoben, je weniger Magdalena sich vor dem Außerordentlichen ihrer Wahrnehmung fürchtete.
Sie nahmen so deutliche Form an, daß sie ihr wie irdische Körper erschienen, und dennoch waren sie durchsichtig und leuchteten in silbernem Schimmer.
„Fürchte Dich nicht!“ so sagte eine der Gestalten, „und höre, was wir Dir sagen: Jesus, der Sohn Gottes, ist auferstanden mit seinem Göttlichen Teile, der in Ihm war. Er wird noch vierzig Tage bei Euch weilen und unter Euch wandeln. Ihr werdet Ihn erkennen hier und da und von Seiner Kraft empfangen zum Segen der Nachschöpfung. Sein Leib aber wird bewahrt zum Zeugnis für das Gericht, das nun unabwendbar über die Schöpfung kommen muß, und für die Zeit des Menschensohnes hier auf Erden.“
Wie wenn ein Meißel die Worte in Stein grübe, so gruben sich die Worte auf Ewigkeit in den Geist Maria Magdalenas ein. Ihr Geist nahm sie auf, verstand sie und bewahrte sie. Ihr Mund aber sprach zu den Frauen, die ihr leise nachgefolgt waren:
„Seht, als ich kam, da fand ich den Stein weggenommen, und zwei leuchtende Gestalten waren im Innern des Grabes. Laßt uns zu den Jüngern gehen und es ihnen sagen, daß wir das Grab leer fanden.“
Als sie aber, bebend und schluchzend vor Erregung, auf dem Wege zurückgingen und das Rosenrot der Sonne die feinen Nebel färbte, da erschien aus der Wolkenschicht, die über die Hügel zog, vor Maria Magdalena eine Gestalt. Ein leuchtendes Angesicht, verklärt von dem Weißlicht Gottes, blickte sie an. Hände streckten sich ihr entgegen, wie gehoben zum Segen, darin glühten die Male der Nägel gleich Rubin, und die Stimme des Herrn sprach mit dem schwingenden Glanze und der Weichheit des Tones, die nur ihr eigen war:
„Rühre mich nicht an, Maria! Du würdest die Kraft nicht ertragen. Ich bin’s! Gehe hin und sage es meinen Jüngern.“

(Verwehte Zeit erwacht I)

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Dunkel lagerte wieder über der Erde. Triumphierend beschattete es die Menschen und versperrte den Weg nach dem urgeistigen Reiche. Das Gotteslicht war von ihnen gewichen. Der Körper, der als irdisches Gefäß dazu gedient hatte, hing blutend und zerstört am Kreuze, als Opfer des Protestes derer, denen es das Glück und den heiligen Frieden bringen wollte.
Auf dem Gipfel der gesamten Schöpfung, in der strahlenden Nähe Gottes, steht die Gralsburg als Tempel des Lichtes. In dieser herrschte große Trauer über die verirrten Menschengeister in der Tiefe, die sich in blindem Besserwissenwollen der Wahrheit feindselig verschlossen und bis zu dem Verbrechen an dem Gottessohne von dem haßerfüllten Dunkel peitschen ließen. Schwer senkte sich der von der Menschheit in dieser Art geschaffene Fluch auf alle Welt und drückte sie in nur noch größere Begriffsbeschränkung.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Der Fremdling“)

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Sonderbar ist der Streit über das Für und Wider eines Lebens nach dem irdischen Tode, eigentlich oft bis zur Lächerlichkeit. Wer ruhig, vorurteilsfrei und wunschlos zu denken und beobachten vermag, wird bald finden, daß tatsächlich alles, aber auch alles für die Wahrscheinlichkeit einer bestehenden andersstofflichen Welt spricht, die der jetzige Durchschnittsmensch nicht zu sehen vermag. Es sind so viele Vorgänge, die daran immer und immer wieder mahnen und die nicht einfach als nichtbestehend achtlos zur Seite geschoben werden können.
Dagegen ist für ein unbedingtes Aufhören nach dem irdischen Ableben weiter nichts vorhanden als der Wunsch vieler, die sich damit gern jeder geistigen Verantwortung entziehen möchten […].

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Spiritismus“)

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Kein Mensch denkt daran, die Persönlichkeit auch durch Ehrfurcht dem Körperlichen gegenüber zu dem zu machen, was sie sein sollte, sein kann und sein muß.
Der Körper hat gleich der Seele etwas Kostbares, deshalb Unantastbares zu sein, das man nicht zur Anlockung zur Schau stellt. Und deshalb läßt sich auf Erden auch in dieser Beziehung der Körper von der Seele nicht trennen. Beides ist gleichzeitig als Unantastbares zu achten und zu bewahren, wenn es irgendeinen Wert haben soll. Sonst wird es Plunder, an dem man sich beschmutzt, dem nur gebührt, in die Ecke geworfen zu werden, um dem ersten besten vorüberziehenden Trödler billig anzugehören.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Die Ehe“)

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Mit der einfachen Erklärung der „unerforschlichen Wege Gottes, die alles zum Besten führen“, ist der Drang nach dem „Warum“ nicht aus der Welt geschafft. Wer damit zufrieden sein soll, muß sich stumpf darein ergeben, oder jeden fragenden Gedanken sofort als Unrecht unterdrücken.
So ist es nicht gewollt! Durch Fragen findet man den rechten Weg. Stumpfsinn oder gewaltsames Zurückdrängen erinnert nur an Sklaventum. Gott aber will nicht Sklaven! Er will nicht das stumpfsinnige Sichfügen, sondern freies, bewußtes Aufwärtsschauen.
Seine herrlichen, weisen Einrichtungen brauchen nicht in mystisches Dunkel gehüllt zu sein, sondern gewinnen an ihrer erhabenen, unantastbaren Größe und Vollkommenheit, wenn sie frei vor uns liegen! Unwandelbar und unbestechlich, in gleichmäßiger Ruhe und Sicherheit verrichten sie unaufhaltsam ihr ewiges Wirken.
Sie kümmern sich nicht um Groll oder Anerkennung der Menschen, nicht um ihre Unwissenheit, sondern sie geben jedem einzelnen bis auf das Allerfeinste abgetönt in reifen Früchten das zurück, was er als Saat ausstreute.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Das Geheimnis der Geburt“)

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Es ist vollbracht! Das inhaltsschwere Wort des Gottessohnes wurde aufgegriffen von der Menschheit und als Abschluß des Erlöserwerkes hingestellt, als Krönung eines Sühneopfers, welches Gott für alle Schuld der Erdenmenschheit bot.
Mit Dankesbeben lassen deshalb die gläubigen Christen den Schall dieser Worte auf sich wirken, und das Gefühl des wohligen Geborgenseins löst sich dabei mit einem tiefen Atemzuge aus.
Doch das Gefühl hat hierbei keinen echten Untergrund, sondern entstammt nur einer leeren Einbildung. Mehr oder weniger versteckt ruhet in jeder Menschenseele immer dabei eine bange Frage: Wie war ein solches großes Opfer von Gott möglich? Ist ihm die Menschheit so viel wert?
Und diese bange Frage ist berechtigt; denn sie kommt aus der Empfindung und soll eine Warnung sein!
Der Geist bäumt sich dagegen auf und will durch die Empfindung sprechen. Deshalb läßt sich die Mahnung nie beschwichtigen mit leeren Worten, welche in dem Hinweis ruhen, daß Gott ja die Liebe ist und die göttliche Liebe für den Menschen unerfaßbar bleibt.
Mit derartigen Worten sucht man Lücken auszufüllen, wo ein Wissen fehlt.
Doch für die leeren Redewendungen ist nun die Zeit vorbei. Der Geist muß jetzt erwachen! Er muß; denn anders bleibt ihm keine Wahl.
Wer sich mit leeren Ausflüchten begnügt in Dingen, die das Heil der Menschen tragen, zeigt sich als geistesträg in den wichtigsten Fragen dieser Schöpfung, somit als gleichgiltig und faul den Gottgesetzen gegenüber, die ja in dieser Schöpfung ruhen.
„Es ist vollbracht!“ Das war der letzte Seufzer Jesu, als er sein Erdensein beschloß und damit seine Leiden durch die Menschen!
Nicht für die Menschen, wie sich diese noch in ihrem unverantwortlichen Dünkel vorzumachen suchen, sondern durch die Menschen! Es war der Ausruf der Erleichterung, daß nun das Leid zu Ende ging, und damit die besondere Bestätigung der Schwere dessen, was er schon gelitten hatte.
Er wollte damit nicht anklagen, weil er als Verkörperung der Liebe nie anklagen würde, doch die Gesetze Gottes wirken trotzdem unerschütterlich und unabwendbar überall, also auch hier. Und hier gerade doppelt schwer; denn dieses große Leiden ohne Haß fällt nach dem Gesetze zehnfach auf die Urheber des Leidens nieder!
Der Mensch darf nicht vergessen, daß Gott auch die Gerechtigkeit selbst ist in unantastbarer Vollkommenheit! Wer daran zweifelt, frevelt gegen Gott, höhnt gegen die Vollkommenheit.
Gott ist lebendiges und unverbiegbares Gesetz von Ewigkeit zu Ewigkeit! Wie kann sich da ein Mensch vermessen, das anzuzweifeln durch den Wunsch, daß eine Sühne von Gott angenommen werden kann durch jemand, der nicht auch die Schuld selbst in die Schöpfung setzte, der nicht selbst der Täter ist!
So etwas ist nicht einmal irdisch möglich, wieviel weniger im Göttlichen! Wer unter Euch, Ihr Menschen, würde es für wahrscheinlich halten, daß ein Erdenrichter ganz bewußt an Stelle eines Mörders einen an der Tat ganz unschuldigen Menschen hinrichten zu lassen fähig ist und daß er dann den eigentlichen Mörder dafür ohne Strafe gehen läßt! Nicht einer unter Euch würde so Widersinniges für richtig halten! Über Gott jedoch laßt Ihr Euch solches von den Menschen sagen, ohne Euch dagegen auch nur innerlich zu wehren!
Ihr nehmt es sogar dankend hin und sucht die Stimme als ein Unrecht stets zu unterdrücken, die sich in Euch regt, um Euch zum Nachdenken darüber anzuregen!
Ich sage Euch, die Wirkung des lebendigen Gesetzes Gottes achtet nicht der falschen Anschauungen, denen Ihr Euch gegen Eure eigene Überzeugung darin hinzugeben sucht, sondern sie fällt nun schwer auf Euch und bringt gleichzeitig ihre Auswirkungen auch noch für den Frevel solchen falschen Denkens! Wacht auf, damit es für Euch nicht zu spät ist! Reißt Euch los von einschläfernden Anschauungen, die sich mit der göttlichen Gerechtigkeit niemals in Einklang bringen lassen werden, sonst kann es Euch geschehen, daß Todesschlaf für Euch aus diesem trägen Hindämmern entsteht, der den geistigen Tod zur Folge haben muß!
Ihr dachtet bisher, daß das Göttliche sich ungestraft verhöhnen und verfolgen lassen soll, während Ihr Erdenmenschen für Euch selbst das wahre Recht in Anspruch nehmen wollt! Die Größe Gottes soll nach Euch darin bestehen, daß er für Euch leiden darf und Euch noch Gutes bietet für das Schlechte, das Ihr an ihm tut! So etwas nennt Ihr göttlich, weil es nur ein Gott nach Euren Begriffen fertigbringen kann.
Ihr stellt also den Menschen damit viel gerechter seiend hin als Gott! In Gott wollt Ihr nur alles Unwahrscheinliche erkennen, aber auch nur dort, wo es Euch selbst zum Besten dient! Nie anders! Denn sonst schreit Ihr gleich nach dem gerechten Gott, wenn es sich einmal gegen Euch zu wenden droht!
Ihr müßt doch selbst das Kindische bei derartig einseitiger Anschauung erkennen! Schamröte muß Euch aufsteigen, wenn Ihr nur einmal den Versuch macht, recht darüber nachzudenken!
Gott würde ja nach Eurem Denken das Gemeine und das Niedere durch seine Nachsicht großziehen und stärken! Ihr Toren, nehmt die Wahrheit auf:
Gott wirkt den Kreaturen gegenüber, also auch Euch, in dieser Schöpfung überhaupt nur durch die ehernen Gesetze, welche darin fest verankert sind von Anfang an! Unverbiegbar sind sie, unantastbar, und ihr Wirken erfolgt stets mit unfehlbarer Sicherheit. Es ist auch unaufhaltsam und zermalmt, was sich ihm in den Weg zu stellen sucht, anstatt sich wissend einzufügen in ihr Schwingen.
Wissen aber ist Demut! Denn wer das wahre Wissen hat, kann Demut niemals ausschalten. Es ist so gut wie eins. Mit wahrem Wissen zieht gleichzeitig auch die Demut ein als selbstverständlich. Wo keine Demut ist, dort ist auch niemals wahres Wissen! Demut aber ist Freiheit! Nur in der Demut liegt die echte Freiheit jedes Menschengeistes!
Das nehmt noch zum Geleite! Dabei vergeßt nie wieder, daß die Gottesliebe sich von der Gerechtigkeit nicht trennen läßt!
Wie Gott die Liebe ist, so ist er auch lebendige Gerechtigkeit! Er ist ja das Gesetz! Die Tatsache nehmt endlich auf und legt sie Eurem Denken nun für alle Zeit zu Grunde. Dann werdet Ihr den rechten Weg zur Überzeugung von der Größe Gottes nie verfehlen, und Ihr werdet sie erkennen, an Eurer Umgebung wie bei der Beobachtung des alltäglichen Lebens! Seid deshalb geistig wach!

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Es ist vollbracht!“)

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