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Archive for the ‘Mal so gesagt: Zitate’ Category

It does give me pause to wonder what has happened to feminism when intelligent people can’t distinguish between a strong, assertive woman and a cold-blooded sociopath.

(Diane Reynolds über „Feminismus“ in Game of Thrones)

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„Wie war noch der Name von dem Murmeltier? Ich kann’s mir nicht merken.“

(Ein sarkastischer Metronom-Schaffner angesichts einer Signalstörung)

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Mal so gesagt

You know, I think, the joy of getting into a strange country in a book: at home when I have shut my door and the town is in bed – and I know that nothing, not even the dawn – can disturb me in my curtains: only the slow crumbling of the coals in the fire: they get so red and throw such splendid glimmering on the Hypnos and the brasswork. And it is lovely too, after you have been wandering for hours in the forest with Percivale or Sagramors le desirous, to open the door, and from over the Cherwell to look at the sun glowering through the valley-mists. Why does one not like things if there are other people about? Why cannot one make one’s books live except in the night, after hours of straining? and you know they have to be your own books too, and you have to read them more than once. I think they take in something of your personality, and your environment also – you know a second hand book sometimes is so much more flesh and blood than a new one – and it is almost terrible to think that your ideas, yourself in your books, may be giving life to generations of readers after you are forgotten. It is that specially which makes one need good books: books that will be worthy of what you are going to put into them. […] if you can get the right book at the right time you taste joys – not only bodily, physical, but spiritual also, which pass one out above and beyond one’s miserable self, as it were through a huge air, following the light of another man’s thought. And you can never be quite the old self again. You have forgotten a little bit: or rather pushed it out with a little of the inspiration of what is immortal in someone who has gone before you.

(T. E. Lawrence)

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Mal so gesagt

Gibt es überhaupt und hat es dies jemals gegeben: eine wirklich freie Presse, sei es eine Tageszeitschrift, eine Wochenzeitschrift oder etwas ähnliches? Ich bin nun 77 Jahre alt, habe jahrzehntelang in der Presse gearbeitet und muß gestehen, daß ich eine wirklich freie Presse weder in der Kaiserzeit noch in der Weimarer Zeit noch im Dritten Reich oder gar augenblicklich erlebt habe – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern überhaupt auf der Erde. […]
Es stehen ringsum kräftige Gestalten, die den Strick bereit halten zur Fesselung der Presse. Da ist zunächst der Verleger; er stellt die Mittel zur Verfügung, um Zeitungen zu gründen und zu erhalten. Er ist auf die Abonnentenzahl angewiesen. Er kann nicht mit verschränkten Armen zusehen, wenn eine Schriftleitung die betreffende Zeitung durch freie Meinungsäußerung schädigt. Mit aufmerksamen und mißtrauischen Blicken beobachtet er, ob die Abonnentenzahl zunimmt oder sinkt. Es sind ja nicht nur die Abonnentengelder, auf die er angewiesen ist, sondern auch das Inseratengeschäft. Und die Werbung von Inseraten durch seine Vertreter geht schlechter oder besser, je nach Abonnentenzahl. Da kommt es natürlich öfters vor, daß der Verleger dem Schriftleiter Vorwürfe macht: „Durch den letzten Leitartikel, mein Hochverehrter, sind 600 Abonnenten abgesprungen. Das war ja auch zu erwarten! Können wir nicht lieber solche Artikel zukünftig vermeiden?“
Da sind ferner die politischen Parteien. Die Führer dieser Interessenvertretungen irgendeiner Richtung, oft leidenschaftliche Idealisten, oft auch ehrgeizige Politiker, bedrohen ihrerseits den Verleger, wenn ihnen die Richtung seiner Zeitschrift nicht in den Kram paßt. Es sind mitunter mächtige Männer, die ihre Partei so in der Hand haben, daß sie die Existenz einer ihnen nicht willfährigen Zeitung in Frage stellen können. Von vielen solchen Seiten wird die Schriftleitung bedrängt. Der maßgebende Schriftleiter liest sehr bald die Manuskripte, die ihm eingesandt werden, nicht daraufhin durch, ob sie geistvoll und der Wahrheit entsprechend sind, sondern ob sie der Zeitschrift Nutzen oder Schaden bringen könnten. […]
Eine wirklich mit idealistischem Schwung und Wahrheitsliebe, ohne Tendenz geleitete Presse habe ich, wie gesagt, noch nicht erlebt. Irgendwo saß die Angst im Hintergrund, die scheußliche Angst vor dem geschäftlichen Interesse. Das Geld regiert die Welt und mit ihm die Presse. Denn es gibt keinen Menschen, der nicht allmählich in seinem Urteil umgeformt wird, wenn er täglich unter dem Hammer seiner Presse steht, selbst wenn er als geistiger Mensch glaubt, unabhängig zu sein. Die Macht der Presse ist ungeheuerlich – am größten die Macht derjenigen, die das Ende des Fesselungsstrickes in Händen haben.

(Otto Freiherr von Dungern: Unter Kaiser und Kanzlern)

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Pensioniert!

Niemand möchte von einem Tag auf den andern aus dem oft bewegten Berufsleben heraus in eine gähnende Leere des Alltags treten und zum vorneherein dem Müßiggang verfallen. Die oft vertretene Ansicht, sich alsdann im Haushalt zu betätigen und die Ehefrau zu entlasten, bedeutet nicht immer eine befriedigende Lösung, besonders wenn man bedenkt, daß die Hausfrau mit Recht den Befehlsstab nicht aus der Hand geben will.

Aus: Otto Saladin, „Pensioniert!“, in SBB-Nachrichtenblatt, 35.1958,1

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You can discern almost everything you need to know about someone’s character simply by observing what they do when they don’t get what they want.

(„G“)

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Die Wiederholung ist eines der wesentlichen Grundgesetze der propagandistischen Arbeit. Was der Mensch immer und immer wieder vernimmt, mag es auch mehr oder weniger falsch sein, erscheint ihm zuletzt als unumstößliche Tatsache. Es dauert nicht lange, und mancher plappert die durch Wiederholung gewonnene Erkenntnis nach. Man mag das bedauern, man es als Geheimrezept auffassen – rechnen muß man mit dieser menschlichen Eigenschaft.

(Max Radebeck in Rufer und Hörer, Januar 1952, zitiert in Schulfunk [Süddeutscher Rundfunk Stuttgart], 5. Jg. 1952)

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Yes, I can be committed to resisting fascism *and* refuse to support Antifa. Not only do I find Anifa’s frequently violent tactics objectionable, I cannot support any group largely composed of communists, socialists, and anarchists, political and economic systems I find almost as frightening as fascism.

(Caitlín R. Kiernan)

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Scheint mir bei den deutschen noch viel ausgeprägter zu sein. Aus Caitlín R. Kiernans Blog:

This bullshit guilt trip that white American liberals seem to be choking on, how we have to believe we are fundamentally the source of all evil, that we are all hypocrites, that we are all that which we hate, in order that we may save the world from ourselves – Fuck that.

Ich hätte beinahe applaudiert.

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Mal so gesagt

“I think it’s ridiculous that you teach us we’re nothing, then refer us to counseling when we start to believe it. […] You want us to believe we’re all the pointless product of chance, but you don’t want us to live like we believe it.”

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