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Archive for the ‘Erlebnisse’ Category

Bei der Sichtung, was seinen Weg zu Momox finden soll und was nicht, wieder zur Hand genommen: Behind the Lawrence Legend und The Boy in the Mask. Ich kann mich von beiden Büchern nicht trennen. Sie beschreiben, jedes auf seine Art, die Freuden des Recherchierens so perfekt. Die Personen, denen man begegnet. Die toten Enden. Die ungeahnten Schatzfunde. Und auch lange, frustrierende Fleißarbeit. (Gestern zum Beispiel fast den gesamten Tag damit verbracht, digitalisierte Zeitungen auf Meldungen hin durchzusehen. Einzige vorhandene Suchfunktion: Die eigenen Augen.) Sie fassen das zusammen, was das ganze ausmacht, und sie sind eine Liebeserklärung, die jeder, der ähnliches unternommen hat, sofort versteht. Bei mir kamen so viele Erinnerungen wieder hoch! Das Endprodukt, eine Biographie, ist ja nur die Hälfte der Geschichte. Ich habe während der Marta-Recherche oft gewitzelt, ich müßte ein Making of schreiben. Und immer war da das schwer in Worte zu fassende Gefühl, Fäden aus anderen Leben aufzunehmen und weiterzuführen, neu zu verknüpfen. Was Marta und Trude und all die anderen wohl dazu gesagt hätten, daß ihre Freunde und Verwandten und deren Nachfahren plötzlich aktiviert und miteinander verbunden würden?

Dabei kurioser Fund diese Woche: Dagobert von Mikusch schrieb an einen Bekannten in der Steiermark, ehemals Oberleutnant, also mit größter Wahrscheinlichkeit einer seiner Kriegskameraden. Geboren, aufgewachsen und zum Zeitpunkt des Ersten Weltkrieges wohnhaft war dieser Oberleutnant in St. Ingbert. Bergmann von Beruf, wie nicht überrascht. Ich mußte blinzeln und etwas schief lächeln. St. Ingbert, die alte Heimat meiner Kleehaas-Seite (einige entfernte Verwandte leben noch dort), bevor die Altvorderen weiterzogen in den Ruhrpott und im Falle meines Großvaters dann von dort nach Norddeutschland.

An all die Personen, denen ich im Laufe meiner Recherchen begegnen durfte, also an dieser Stelle noch einmal: Es war eine Freude und eine Ehre, Sie/euch kennenlernen zu dürfen. Mir wurden Inkunabel-Sammlungen und Berliner Zimmer gezeigt, kofferweise Material überlassen, ich wurde zum Essen eingeladen, und wir haben gemeinsam an Lösungen und Zusammenhängen gekniffelt. Man hat mir Brote geschmiert und mich zum Bahnhof und/oder Hotel gefahren. Kontakte wurden vermittelt und Verwandtschaften neu entdeckt. Ich erhielt Einblicke hinter vermeintlich heile Fassaden und in vergessene Stadtviertelgeschichten. Häuser mit Vergangenheit wurden aufgesucht, Archivare haben sich für meine Suche begeistern lassen, und ohne diverse unbürokratische Verwaltungsangestellte wäre ich nie ans Ziel gekommen. Ganz, ganz herzlichen Dank an alle!

Ich liebe Recherche.

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Via Häuser modernisieren (Zeitschrift) entdeckt: Das nette Blog „Die Rückwanderer“. Bislang schönster Beitrag über die Tücken der Sprache.
Über meine Handwerker sollte ich eigentlich auch mal bloggen – ich kenne ja nun Vertreter fast jeder Branche. Häuser modernisieren eben. Oder ein Haus; mehr würden meine Nerven vermutlich nicht aushalten, vom Konto ganz zu schweigen.

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Loaded question

Hallenser Knirps bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Leipzig: „Mama, sprechen die hier deutsch?“

Hmm…

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Die Jahresrückschau. Was gibt es zu erwähnen?

Meistgelesener Beitrag in diesem Blog: Die Symbolik in der Filmadaption von Die Marquise von O (Ich habe die Vermutung, er ist irgendwo verlinkt. Ähnlich wie der – ebenfalls sehr erfolgreiche – Rübezahl-Artikel, von dem ich ja irgendwann erfuhr, daß er auf Wikipedia zitiert ist…)

Bestes gelesenes Buch in 2018: Behind the Lawrence Legend von Philip Walker

Bester neuentdeckter Autor: E. M. Forster

Sonstiges:

Haus gekauft und im Laufe des Jahres jede Menge Handwerker kennengelernt (und finanziell unterstützt)
Vorher/Nachher in Aktion:

Bauarchäologie in Aktion:

Beinahe neues Recherchethema gehabt, aber leider von allen Seiten blockiert. (Ist vielleicht auch besser für mein armes Konto.)

Depression schlimmer denn je. Noch so ein Jahr möchte ich nicht erleben.

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Es gibt Punkte in der Recherche, an denen man nicht weiterkommt, weil die wesentlichen Kontakte fehlen und sich nicht herstellen lassen. So geschehen bei meinen Bemühungen um die beiden Einheiten, die 1945 Berlin-Tempelhof einnahmen. In russischen Militärforen, wo ja nun mal die Experten sitzen, wurde ich entweder ignoriert (Frau! Deutsche! Und spricht kein fließendes Russisch!) oder bei der Registrierung gar nicht erst akzeptiert. Über Kontakte, die vielleicht Kontakte hätten, klappte auch nichts. Da soll man nun was machen.

Gleiche Geschichte bei der eigentlich sehr interessanten Recherche nach einem Brief T. E. Lawrences „an einen deutschen Offizier“. Die wenigen, extrem vagen Anhaltspunkte, die mir dazu vorliegen, scheinen mir (muß nicht stimmen, daher ja Recherche) auf Dagobert von Mikusch-Buchberg hinzudeuten, den deutschen Übersetzer von Seven Pillars und der Kurzfassung Revolt in the Desert. Es gibt ein wenig, aber nicht wirklich viel Literatur über Herrn Mikusch. Und was ich bei der 8. Gardearmee noch irgendwo verstehe (wenn auch albern finde), leuchtet mir in diesem Fall nicht ein. Wir sprechen hier von T. E. Lawrence, über den jedes Jahr mindestens ein neues Buch erscheint. Und über einen Einheimischen, dessen Familie jetzt nicht wirklich schwer zu ergoogeln ist. Aber keiner rührt sich. Weder Lawrences „offizieller Biograph“ läßt sich herab, mal zu antworten, noch Mikuschs Angehörige. (Eine davon war gerade erst in den Nachrichten, zu meinem Amüsement.) Und auch bei der Recherche über Reinhard Hüber, der den Brief als erster zitierte, reagiert fast niemand. (Ausnahme Sven Olaf Berggötz – meinen herzlichsten Dank!) Was soll man da machen?

Vielleicht bin ich verwöhnt. Bei der Marta-Recherche wurde ich so offen und selbstverständlich aufgenommen, daß es mich oft verblüffte. Daß man nicht als Grundhaltung mißtrauisch beäugt und aller möglichen Dinge verdächtigt oder aber geringschätzt wurde, empfand ich so wohltuend in unserer heutigen Zeit, und es gab mir Hoffnung. Auch bei Jolanthe Marès stieß ich nie auf Argwohn oder Zurückhaltung. Wundervoll. Aber möglicherweise war das doch die Ausnahme, und nun begegne ich der Norm.

Nachtrag 23.12.18

Michael Yardley zitiert in Backing into the Limelight Stanley Weintraubs Private Shaw and Public Shaw nach „Erik Lonroth“ (nehmen wir Erik Lönnroth), daß ein Kurt von Ludecke (eher Kurt Lüdecke? Nicht alle Deutschen sind „von“s, you know) 1932 Lawrence kontaktierte – vielleicht also bezieht sich Lawrences Brief an das Air Ministry darauf? (Nur daß Lüdecke kein Offizier war.) Ich werde der Sache nachgehen.

Nachtrag 7.1.19

Zumindest habe ich nun an versteckter Stelle lesen können, daß Jeremy Wilson zwischenzeitlich verstorben ist. Das entschuldigt. Wäre nur hilfreich, solche wesentlichen Infos stünden auf seinen offiziellen Seiten…

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Nun, da die Temperaturen gen Null rutschen, ein kleiner Rückblick auf mein erstes GartenHofjahr. Ich lächele immer, wenn ich die Bilder sehe.

Wenn ich jetzt noch die Vögel dazu bewegen könnte, meinen Hinterhof zu finden, wäre ich auch im Winter glücklich…

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Buy with confidence

Naja, das war einmal. Ich kann mich rühmen, Amazon-Kundin seit 2000 zu sein; die deutsche Seite gab es, glaube ich, damals noch überhaupt nicht, oder falls doch, bot sie noch keine englischsprachigen Bücher an. Ich habe die Entwicklung gerade in dem Bereich also lange Zeit verfolgt und begleitet, und was heute daraus geworden ist, ist einfach nur traurig.
Schon seit einigen Jahren kam es – vermutlich je nach (noch) vorhandenem Lagerbestand – vor, daß man bei der Bestellung eines neuen englischsprachigen Paperbacks mitunter einen billigen Nachdruck erhielt. Beziehungsweise, es war ein inoffizielles On-demand-Exemplar, das Amazon wohl anhand einer vom Verlag gelieferten oder selbstgescannten Datei in Polen produzieren ließ. (Ich bin mir sicher, daß dazu irgendein Statut in den AGBs steht.) Dieses Verfahren hat inzwischen extrem zugenommen. Die Qualität dieser Produktionen ist mies. Unscharfes Druckbild, pixelige Bilder (so vorhanden) und Cover, eventuelle Verzierungen, wie beispielsweise bei der wunderschönen Ausstattung von Lynn Austins Restoration Chronicles, sind durch den Scan natürlich völlig ruiniert. Innerhalb kürzester Zeit erhielt ich nun von Amazon gleich drei solcher Schrottanfertigungen. Gingen zurück und werden das auch in Zukunft postwendend tun. Die Folge ist, daß ich nun vor einem Neukauf bei Amazon zurückschrecke und lieber auf Gebrauchthändler ausweiche – deren Exemplare aber wiederum oft zerlesen sind.

Abgesehen von Amazons Geiz-ist-geil-Politik steckt vermutlich dahinter, daß man den Kunden des europäischen Festlandes einen „Service“ zu bieten glaubt – nämlich den der schnellen Lieferung. Oder vielleicht möchte man gedruckte Bücher sowieso am liebsten abschaffen und nur noch Kindle-Ausgaben verkaufen, wer weiß. Daß Leser schöne, originale Ausgaben in den Händen halten möchten, scheint den Entscheidungsträgern noch nicht in den Sinn gekommen zu sein.
Derzeit ist mir dieses Vorgehen nur bei englischen Paperbacks bekannt. Vermutlich (ich erfahre es bald) auch nur von Büchern kleinerer Verlage. Gebundene Ausgaben und deutsche Bücher scheinen davon (noch) nicht betroffen zu sein.

Oh, und nebenbei: Was soll derzeit die Portoberechnung bei Büchern (die eigentlich portofrei geliefert werden), die dann dank eines „Gutscheins“ wieder abgezogen wird? Will man die Kunden mit Angstmacherei zu Prime zwingen? Will man suggerieren, man sei so nett, daß man den Kunden eigentlich anfallendes Porto erlasse? Oder hat es technische Gründe?

Amazon, was bist du gefallen. Ich schaue mich langsam mal nach Alternativen um.

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Vor Monaten schrieb ein Lokalblatt über das Treffen der interessierten Gewerbetreibenden mit einem Tourismusberater, der Tipps für ein erfolgreiches Konzept gab. Einer seiner Punkte war, man solle sich nicht nur auf den Wandertourismus konzentrieren, wie es die Solling-Vogler-Region getan habe.

Nun ja. Ich stamme aus der Solling-Vogler-Region und kann daher vergleichen. Das größte Problem, das mein neuer Wohnsitz, das Gebiet Elze/Nordstemmen, hat, ist, daß es sich nicht einmal „nur“ auf den Wandertourismus konzentriert. Die Verantwortlichen brauchen kein Konzept für eine erfolgreiche Tourismuswirtschaft, sondern eine Basisschulung. „Was ist Tourismus?“ – „Äh… da kommen Leute und lassen Geld in der Region?“

Ich bin eine begeisterte Wanderin. Ich gehe auch einfach gern mal spazieren. Beides ist hier ein Problem. Es gibt keine Wanderwege. Es gibt ein paar Feld- und Waldwege, die in der überwiegenden Zahl nach ein paar hundert Metern enden und hauptsächlich für Gassigeher gedacht und die allesamt nicht beschildert sind oder sonst langweilige Radwege; die letzte aktuelle Wanderkarte ist 10 Jahre alt; und Elze mag Fremde so wenig, daß es seit Jahrhunderten nicht geschafft hat, eine Fußgängerbrücke (oder sonst irgendeine) über die Leine zu bauen und damit eine Verbindung zu schaffen. Man muß kilometerweit über Burgstemmen oder Gronau ausweichen, um auf die andere Seite zu kommen, und natürlich existieren dafür Straßen, keine netten Fußwege. Kein Wunder, daß die Wandertouristen hier nicht aus- und absteigen.

Noch so’n Knüller, heute unter Lebensgefahr erwandert: Sehenswürdigkeiten. Im Osterholz soll’s bronzezeitliche Hügelgräber geben. Klingt doch nach einem Ausflugsziel! Die Wegbeschreibung lautet sinngemäß: „Fahren Sie auf der L soundso bis zum Parkplatz…“ Genau. Schnabeline fuhr also eine Station zum Bahnhof Nordstemmen und wanderte über Mahlerten in Richtung Osterholz. Und da schlug das hiesige Tourismusmanagement wieder zu. Es gibt einen hübschen Weg, der führt allerdings über – je nach Richtung – das Schild „Jagd! Lebensgefahr!“ oder „Wildruhezone, Betreten verboten“. Ich riskierte es, denn die Alternative wäre die vielbefahrene Landstraße gewesen. Oder Bauers Feld. (Keine Jäger und kein ruhendes Wild vor Ort. Erleichterung.)
Das Osterholz ist nett; bißchen klein; ich sammelte Herbstdeko; nur Hügelgräber waren nicht zu entdecken vor lauter Wald. Man sollte meinen, so etwas wäre ausgeschildert. Irgendwann hatte ich die Nase voll und stapfte an der Straße zum Parkplatz. Unter Lebensgefahr. Fußgängerwege hat’s, wie erwähnt, hier nicht, und die Autofahrer halten auch sichtlich wenig von Leuten, die auf Schusters Rappen unterwegs sind, denn kein einziger wich auch nur ein bißchen aus. Der „Parkplatz bei den Hügelgräbern“ ist in erster Linie ein Parkplatz (auf dem immerhin Fußgänger endlich mal sicher sind). Von Hügelgräbern keine Spur. Es soll da eine Infotafel geben, aber entweder ist sie längst abgebaut oder im wuchernden Unterholz verschwunden.

Jaa. Gebt mir den Solling-Vogler und seinen „nur“ Wandertourismus. Liebe Elzer und Nordstemmer (und Regionale): Die Idee „Wir haben einen Bahnhof und ein Hotel. Touristen, kommt!“ ist ein kleines bißchen unzureichend. Wegenetze, nicht nur Straßen, wären der nächste, hilfreiche Schritt. Sehenswürdigkeiten, die nicht nur sehenswert, sondern auch sichtbar sind, könnten ebenfalls nicht schaden.

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Schnabeline lagerfeldet sich

Das fast tägliche Herumhocken auf dem Bahnhof lädt zu verschiedensten Taktiken ein, sich die Zeit zu vertreiben. Aktuell, da die schwarze Verhüllungssaison noch nicht begonnen hat: Modekritik. Man sieht eine Menge schrecklich schlecht gekleidete Menschen, das große unauffällige Mittelfeld und die wenigen, bei denen es stimmt.

Als da zum Beispiel wären:

– Die Trägerinnen der Sackkleider, diesen Sommer sehr in, stehen aber wirklich niemandem. So viel dann auch zu dem alten Spruch „XY ist so schön, die würde sogar in einem Kartoffelsack gut aussehen.“ Nein. Stimmt eindeutig nicht.

– Die Trägerin des blau-weiß-gestreiften Hemdkleides auf Oberschenkellänge mit Stoffgürtel. Ich hoffte für sie, daß es eine Pflegerinnenuniform oder ähnliches sei, bezweifle es aber.

– Die Mädels und jungen Frauen im Porn-Chic (knapp, knapper, am knappsten) oder die Jungs und jungen Männer (von alten ganz zu schweigen) oben ohne… nun ja. Menschen sehen angezogen attraktiver aus. Ehrlich.

– Das gilt auch für das Mädel mit dem auf Brusthöhe hochgekrempelten T-Shirt.

– Achselshirts oder Tanktops bei Männern – nein.

– Haremshosen – nein.

– Shorts wie übrigens auch Hüfthosen betonen ein gewisses Körperteil sehr unvorteilhaft.

– Ist schon mal jemandem aufgefallen, wie unschön eigentlich T-Shirts sind? Sie sind praktisch, und ich trage sie auch, logisch, aber von Form und Effekt her sind sie ein sehr häßliches Kleidungsstück.

– Der nicht totzukriegende Klassiker des schlechten Geschmacks: Sandalen und Socken, möglichst noch mit kurzer Hose.

– Rückenfrei und Flügelärmel muß man tragen können. Leider tun es oft die Falschen.

– Die Dame mit der Aufschrift „Stilikone“ auf ihrem T-Shirt. Würde ich so nicht unterschreiben, egal, wie viele Primark-Taschen sie mit sich herumschleppt. Aber immerhin gehörte sie zur Fraktion der…

– … reinen Basics-Träger, modetechnisch jetzt nicht spannend, aber immerhin kann man damit nicht viel falsch machen und ist auf der sicheren Seite.

– Eine auffallende Erscheinung ist die häufiger mal anzutreffende Dame in vorwiegend Royalblau mit langem Tuch oder Cape. Schon wieder fast exzentrisch, sieht aber verdammt gut aus.

– Anzugträger liegen grundsätzlich immer richtig, solange sie auf die richtige Länge ihrer Hosen achten.

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Die Tipps, die man so bekommt. Kürzlich waren Muttern und ich in Goslar, wo sie durch eine Bekannte einen Laden für Feierkleider aufgetan hatte. (Glückliche potentielle Kundinnen muß ich leider enttäuschen: Die Betreiberin bestellt diese Art Kleider ab sofort nicht mehr nach, wegen zu geringer Nachfrage.) Die Inhaberin von Elita-Mode widerlegt jedes Vorurteil, das man vielleicht so mit sich herumschleppt: Sie ist Muslima und bekopftucht und dabei sehr modern, emanzipiert und lustig. Wir hatten eine Menge Spaß.
Bei Mutterns erstem Besuch war sie wohl überrascht gewesen, daß „Deutsche“ solche Kleider suchten. Ja, auch da ist eine Menge Bandbreite. 🙂
Weil ich über Modanisa schon ein Kleid bestellt hatte, kamen wir ins Gespräch („Witzig, daß du das gefunden hast.“); sie kennt den Anbieter, gab mir aber gleich einen Tipp, wo man bessere Ware bekommt, nämlich bei Alvina (eigene Produktion, nicht nur Vertrieb).
Mein Horizont hat sich seit der Recherche in der Welt der Modest Fashion eindeutig erweitert… (Der Begriff ist neu; gekleidet hat man sich nach dem Prinzip zu Andachten und Feiern schon immer.)

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