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Archive for the ‘Theodor Kleehaas’ Category

Selbstportrait

Beim weiteren Vervollständigen (ha!) meiner Kleehaas-Sammlung entdeckte ich „Unterm Ebereschenbaum“, eine Illustration zu einem Gedichtchen in der Illustrirten Welt (ja, ohne ie geschrieben). Für diese scherzige kleine Arbeit überlegte sich Ur(…)onkel Theodor einen eigenen Scherz: Er stellte nämlich sich selbst in der Rolle des Liebsten dar. Ohne Bart, aber trotz Holzschnittreproduktion sofort zu erkennen.

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Fragt sich nun: Brachte er seine Frau in der Rolle der Liebsten unter?

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Und deutet das Gebäude im Hintergrund auf einen spezifischen Ort hin, ähnlich wie sich in „In Kriegsobhut“ ein Hinweis auf den Urlaub in Görnitz verstecken muß?

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Nach Ur(…)onkel Theodors zweiter Frau wurde gefragt, ich staune. Noch mehr staune ich, daß ich bei Ancestry keine Daten für sie eingetragen habe. Bin mir extrem sicher, daß auf der Grabplatte, so verwittert und unleserlich sie auch ist, die Daten stehen und daß ich sie mir seinerzeit notiert hatte. Hoffentlich habe ich die Aufzeichnungen noch irgendwo.

Ist natürlich Blödsinn, bei zurückkehrender Erinnerung. Seine Frau ist ja gar nicht dort begraben, es sind seine Schwiegermutter und Schwägerin. Seufz. Zu viel anderes Kram im Kopf. Immerhin: Neue Verwandtschaft in Amiländle gefunden. Wer weiß, welche Infos dadurch noch zu Tage kommen?

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Gerade erst gesehen: Ur(…)onkel Theodor hat endlich einen Wikipedia-Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Kleehaas

Todesdatum ist übrigens wirklich der 21. Januar 1929 – ich hab’s schwarz auf weiß auf dem Sterbeeintrag.

Eine aktualisierte Fassung des Werkverzeichnisses folgt voraussichtlich nächste Woche.

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Man trifft im Zuge von Recherchen auf so einiges, aber dieser eine Kontakt meines aktuellen Projektes schießt den Vogel ab. Auf meine Fragen geht er nicht ein, dafür heuert er mich (in Gedanken) für weitreichende Nachforschungen an und verlangt zeitnahe Erledigung. Den bisherigen Schriftverkehr nachlesen? Wäre zu einfach. Es ist sowieso viel netter, alles Geschriebene bis zur nächsten Mail zu vergessen, da kann man frisch neustarten. Ich amüsiere mich inzwischen nur noch über seine Nachrichten.

Des weiteren wurde mir wieder mal bewußt, wie hilfreich und vor allem auch wichtig Spezialsammlungen sind. Bemühe mich nämlich derzeit um die Rechte (vielmehr: Abdruckgenehmigung) eines Fenneker-Plakates (und fürchte, ich habe in dem Zuge jemanden reingeritten, aber das wird sich wohl noch zeigen), und es ist gut zu wissen, daß es eine zentrale Sammlung gibt. Das frischte meinen Ehrgeiz auf, möglichst viel von Ur(…)großonkel Theodor zusammenzutragen. Leider nicht im Original, das kann ich mir nicht leisten, aber in Reproduktionen und vor allem im Werkverzeichnis. Demnächst aktualisiert exklusiv hier in diesem Blog…

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Wie angekündigt: Das Werkverzeichnis Theodor Kleehaas ist aktualisiert und steht wie immer in der rechten Leiste zur Verfügung. Auch wie immer gilt: Wer Interesse an den un-pdf-verstümmelten Bildern hat, möge sich melden.

Ansonsten gut aus Heidelberg zurück, war sehr schön und eine dringend benötigte Erholung. Es waren zweieinhalb Tage und hätte vom Gefühl her ein Monat sein können. Begegnung mit Wildschweinen in freier Natur inklusive, Gipfelwanderungen, Heidelberger Studentenküsse. Und eine unbändige Lust, am Manuskript zu feilen, das ich leider nicht dabei hatte. Ich stelle fest, daß ich im Urlaub wesentlich konzentrierter arbeiten kann.

Außerdem mit meinem Faible für kuriose Dinge entdeckt: Die Oper Die ersten Menschen, basierend auf einem „erotischen Mysterienstück“ von Otto Borngräber, von dem ich ausgerechnet einen Auszug in einem schon länger im Regal stehenden Buch fand. Wie diese Sachen eben zusammenhängen. Jedenfalls recht witzige Idee, wenn man mal die tiefe Aussage wegläßt. Arthur Schnitzler nach der Vertreibung aus dem Paradies. Adam und Eva in der Ehekrise, dazu zwei erwachsene Söhne, die möchten, aber mangels Frauen nicht können.

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Die Kunstliebhaber und Interessierten an Theodor Kleehaas möchte ich auf zwei Werke aufmerksam machen, die erfreulicherweise gerade beide bei eBay zum Verkauf stehen. Leider darf ich die Fotos hier nicht einbinden, von daher: Artikelnummer 360609387892 sowie Artikelnummer 290894193295.

Man sieht: Ur(…)onkel Theodor variierte gern! Und er besaß einen gewissen Humor. Daß er den störenden Dritten entfernte, finde ich sehr charmant.
Eine weitere Ausführung wie Bild 1 befindet sich im Stadt- und Festungsmuseum Germersheim (dem Geburtsort des Malers).

Übrigens: In diesem Motiv bediente Kleehaas wieder einmal sein beliebtes Thema Stadtmensch – Landmensch. Der städtische Tourist trifft auf robuste Landbevölkerung. Hier zur Abwechslung mal ganz harmonisch dargestellt: Der Städter, wie an der Kleidung zu erkennen, links (sofern er im Bild ist). Onkel Theo hat dazu diverse andere Bilder gemalt, sehr humorig; „Das Blumensträußchen“ mit flirtenden Studenten und dem grimmigen Bauernbursch ist eines der besten Beispiele.

Das Werkverzeichnis wird demnächst aktualisiert, es sind ein paar neue Sachen dazugekommen.

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Bitte einen Blick in die rechte Menüleiste – das Werkverzeichnis Theodor Kleehaas ist ab sofort dort angesiedelt. Wird immer die aktuelle Version sein (oder sollte es zumindest).
Nochmals der Hinweis, daß durch die Umwandlung Word zu pdf viele Bilder vermurkst dargestellt werden. Wer Interesse an den unvermurksten Dateien hat, möge sich bei mir melden.

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Da Word angesichts der Menge an eingefügten Bilddateien in Streik trat (die Datei war mittlerweile auf stolze 60,2 MB angeschwollen), mußte ich mir etwas anderes einfallen lassen. Eines nicht allzu fernen Tages richte ich wirklich noch http://www.theodor-kleehaas.de oder so etwas ein…
Hier also das Werkeverzeichnis aktualisiert und ergänzt in vier Teilen.

Verzeichnis nachweisbarer Werke von Theodor Kleehaas1
Verzeichnis nachweisbarer Werke von Theodor Kleehaas2
Kleehaas Bisher nicht zuzuordnende Werke1
Kleehaas Bisher nicht zuzuordnende Werke2

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Blattschuß

Immer, wenn man denkt, man habe zwar nicht alle, aber doch die meisten Quellen abgesucht, findet sich noch was Neues.

Eigentlich recherchierte ich nach etwas völlig anderem. Tante Google verwies mich dabei auf das Bildarchiv des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte Marburg. Und da hatte ich Pech, weil keine Abbildung vorhanden oder zumindest einzusehen war. Aber weil ich nun schon mal auf der Seite war, startete ich schnell noch eine Suche nach Ur(…)großonkel Theodor – und staunte nicht schlecht, als man mir ein bisher unbekanntes Foto seines Ateliers auswarf. Leider darf ich es hier nicht abbilden, weil ich die Rechte für eine Online-Veröffentlichung nicht erworben habe, aber jeder Interessierte kann es sich ja im Bildindex anschauen.

Das Spannende an diesem Foto ist zum einen, daß es älter ist als das andere und bis dato einzige Atelierbild, das ich kannte. Leider nicht datiert, aber man erkennt es an Theo. (Auf älteren Fotos sieht man immer viel jünger aus…) Zum anderen sind eine Menge Gemälde und Skizzen zu sehen, die noch nicht erfaßt sind; gerade die Portraits stellen eine echte Novität dar. Bekannt waren mir vorher nur zwei der Bilder, „Schulterstück einer jungen Frau in Tracht“ sowie „Frau Lehrerin“ (oder „Die kleine Lehrerin“ oder welche Namensvarianten noch dazu existieren). Das erlaubt zumindest eine vage zeitliche Einordnung.

Sieht aus, als hätte ich einiges zu tun bekommen.

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