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Posts Tagged ‘Marta Dietschy-Hillers’

Oder: Was eine Google-Suche so alles enthüllt.

Wikipedias Quellen-Richtlinien leuchten mir nicht ganz ein. Stellte nun fest, daß meine englische Artikelserie zu Marta im Berlin-Tempelhof-Eintrag zitiert wurde (nebenbei komplett falsch*) und das offenbar den Regeln entspricht. Meine Biographie als solche, von der die Blogserie ja nur eine übersetzte Kurzfassung ist, würde den Regeln allerdings nicht entsprechen, weil sie eine On-demand-Veröffentlichung ist. Hm.

Oh, und übrigens ist die Serie auf DVD erhältlich und diente als Grundlage für den Film A Woman in Berlin. Ich sollte dringend meine Tantiemen einfordern.


* Marta war keine „Tochter“ Tempelhofs, sondern lebte nur einige Jahre dort, sie wohnte in verschiedenen Häusern der Richthofen-Straße, und die Nr. 13 war niemals vorher die Nr. 31. Das Haus Richthofen-Straße 31 wurde zerbombt. Daraufhin zog Marta vorübergehend in die Nr. 13.

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Heute jährt sich Martas Todestag zum 15. Mal. Also noch gar nicht so oft, das muß zumindest ich mir immer wieder vor Augen halten. Ich hätte sie theoretisch bequem kennenlernen und interviewen können, aber es war ja gerade ihr Tod, der eine Neuveröffentlichung ihres Buches überhaupt erst ermöglichte, und nur dadurch wurde ihre Identität enthüllt. Ich weiß nicht, ob ich wünschen sollte, sie hätte den Erfolg ihres Buches noch erlebt. Einerseits natürlich – jede Schriftstellerin freut sich doch über Anerkennung. Andererseits hätte sie dann ebenso die ganze Schlammschlacht um ihr Buch miterlebt, und ob das den Erfolg wert gewesen wäre?

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Was ich mir wünschte, ist, daß die Leser eine ganz universelle Lehre aus Martas Buch zögen. Ich schaue mir Fotos aus ihren letzten Jahren an und sehe eine völlig durchschnittliche Seniorin. Aber aus ihren Schriften und Briefe habe ich eine Ahnung davon, welche Fülle von Erlebnissen in dieser unscheinbaren Erscheinung steckt, welche Persönlichkeit, welcher Biß und Humor, welches Interesse für das Leben. Ich wünschte, Leute könnten das in den Personen rings um sie auch erkennen, in alten Damen mit violetten Haaren und alten Herren mit Rollatoren. Der Mensch verändert sich im Leben gar nicht so sehr, finde ich. Er sammelt Erfahrungen und verbeißt sich vielleicht in Ansichten, aber:

Auch Du, o Mensch, bist immer nur derselbe, ob Du nun jung erscheinst oder als Greis! Du bleibst der, der Du bist! Hast Du das nicht schon selbst gefühlt? Merkst Du nicht deutlich einen Unterschied zwischen der Form und Deinem „Ich“?
(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Erwachet!“)

Mit einem Portrait aus ihrer Krefelder Jugendzeit.

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„In den 1950er Jahren gab sie ihre journalistische Tätigkeit auf“ (Wikipedia)? I beg to differ. Sie lebte nicht mehr von ihrer journalistischen Berufstätigkeit, ja, aber sie veröffentlichte weiterhin so allerlei.

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Highlights aus einem längeren Besuch in Basel, 1949, in Zeichnungen.

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Marta beschreibt – ohne Titelnennung – das Erleben „ihres“ Films Die Kuckucks im Kino. Mit Rainer Penkert („der mit der Brille“) und dem noch vor Ausstrahlung verstorbenen Günther Güssefeldt („der Hübsche“).

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