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Posts Tagged ‘Feminismus’

Nicht unpraktisch bei meinen sexlustigen Nachbarn auf der anderen Seite der Wohnzimmerwand war die Anschaffung der Fifty Shades Darker-DVD. Home cinema rules!
Der Film ist so lala – es fehlen die Farbstimmungen des ersten Teils (nicht unähnlich dem ersten und zweiten Twilight-Film); sehr amüsant hingegen das Nachholen einiger der klassischen Szenen des ersten Buches, die in dessen Filmadaption nicht gezeigt wurden. Ich sage nur: Liebeskugeln! Und ich bezweifle, daß ich jemals wieder dieses Wort hören kann, ohne an die vollkommen bizarre Unterhaltung zu denken, die ich mit meiner Mutter über das Thema hatte. Das trägt nun nicht gerade zum Erzählfluß bei, aber selbiger fehlte mir auch in der Romanvorlage, von daher… Dennoch werden selbst die wenigen dramatischen Szenen, die das Buch zu bieten hat, gnadenlos heruntergespielt. Es plätschert alles so vor sich hin. Schade, denn der Film hat auch einige eigentlich sehr amüsante Szenen – mehr davon wäre die Lösung!
Was ist auf der Plusseite zu verzeichnen? Dakota Johnson ist schön wie nie und rechtfertigt allein das Ansehen. (Jamie Dornan hingegen hat sich in den Jahren seit Teil 1 nicht ganz so gut gehalten.) Danny Elfman setzt seine gelungene Arbeit fort; überhaupt ist der Soundtrack wieder ausgezeichnet.

Teil 3 folgt wie immer am Valentinstag (2018), und a propos hier noch der Link zum entrüsteten Artikel im PureFlix-Blog: https://insider.pureflix.com/news/old-fashioned-a-christian-alternative-to-50-shades-darker

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Das ist etwas, das mich auch reizen würde – das Recherchieren und Zusammenstellen, meine ich, nicht der Gang: Dundee Women’s Trail und das Vorgängerprojekt.

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Eine Freundin bewarb sich auf eine Projektstelle, die in Zusammenhang mit ihrem Hauptjob steht, erhielt jedoch eine Absage. Das ist ja nun an sich nichts Ungewöhnliches. Es kann nur einen geben und all das. Nicht amüsiert war sie allerdings, als sie unter der Hand den Grund für die Absage erfuhr. Einer ihrer Kollegen nämlich kennt einen der Personalverantwortlichen, und im Gespräch zwischen ihnen wurde erwähnt, daß, stimmt, die Kollegin habe sich ja beworben…
„Sie konnten wir ja nicht nehmen“, gestand der Zuständige.
Warum? wunderte sich der Kollege.
„In dem Alter – sie will doch bestimmt Kinder haben.“
„Das glaube ich eher nicht“, kommentierte der Kollege und hat damit völlig recht.
Ich möchte erwähnen: Besagte Freundin ist 38. Anscheinend ist das heutzutage ein gefährliches Alter. Wahrscheinlich hätten junge Frauen inzwischen bessere Chancen, weil sie als noch nicht familiengründefreudig eingeschätzt werden. Stellt sich jetzt die Frage: Sind Frauen von, sagen wir, 28-40 Jahren, also im besten Berufsalter, plötzlich eine Risikogruppe bei Auswahlverfahren? Und obwohl ich nicht allen Entscheidern eine solch pauschalisierende Vorurteilshaltung vorwerfen möchte wie in diesem Fall, denn es stecken sicherlich Erfahrungswerte dahinter, finde ich diese Schere im Kopf schon bedenklich. Von Diskriminierung will ich gar nicht erst anfangen. („Wenn eine Frau keine Lust mehr auf ihren Job hat, legt sie sich ein Kind zu“, um einen Bekannten – übrigens aus der gleichen Institution, hmm – zu zitieren. Das ist vermutlich halb wahr und halb eine Frechheit.)

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