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Posts Tagged ‘David Bowie’

Dank Bella Kotak (ja, ich weiß – ihre Arbeiten wiederholen sich schnell, aber für den Moment finde ich sie einfach schön) stöberte ich ein bißchen herum, was in den letzten Jahren Neues zu Labyrinth erschienen ist, und fand das etwas grandios betitelte Jim Henson’s Labyrinth – The Ultimate Visual History. Ich bin grundsätzlich skeptisch, wenn sich etwas als „ultimate“ tituliert, denn früher oder später wird immer etwas mit mehr und neuen Infos publiziert werden, aber das Buch ist wirklich sehr gut gemacht. Erschienen natürlich 2016, zusammen (wie das Buch zeigt) mit der BluRay-Ausgabe des Films sowie vielen anderen Veranstaltungen zum Thema. Nein, ich äußere mich jetzt nicht zu Geschäftssinn und dem Einfluß von populären Toden auf das Käuferverhalten.

Labyrinth ist ein sehr weiser, kreativer, nie ganz ernstzunehmender Film mit einem guten Herzen und viel schrägem Humor – nicht umsonst war Monty Pythons Terry Jones einer der Drehbuchschreiber. Heutzutage, im CGI-Zeitalter, ist kaum vorstellbar, welcher Aufwand dafür betrieben wurde. (Ich glaube, nur Guillermo del Toro schwört heute noch auf Animatronics, und auch er arbeitet natürlich zusätzlich mit Computergraphiken.) Obwohl 1986 nicht sonderlich erfolgreich, hat Labyrinth sich über die Jahre zu einem „Kultfilm“ entwickelt und besitzt ein großes Fandom, wobei ich da Abstriche machen würde – gerade viele weibliche Fans haben offensichtlich seine Aussage kein bißchen verstanden.

The Ultimate Visual History nun feiert die Kreativität und auch das Durchhaltevermögen all der vielen beteiligten Personen. Als Tribut an den Film und die Leute dahinter ist es definitiv (ultimativ?) ein würdiges Werk.

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Ich weiß, ich weiß, ich bin spät dran. Aber mir fiel schlichtweg nichts Gescheites ein, das ich hätte schreiben können. Bis ich im Newsletter der Christopher & Dana Reeve Foundation diesen Artikel fand: I’m a fan girl. Ein Nachruf auf David Bowie aus einer etwas anderen Perspektive. Sicherlich: Die Autorin tut da deutlich etwas, das man im Englischen „projecting“ nennt – sie projektiert ihre Ansichten auf die „Leinwand“ des Künstlers. Mit der realen Person hat das nur am Rande etwas zu tun. Bowie selbst lieferte dazu das perfekte Zitat, das ich in diesem Blog tatsächlich schon mal anwandte (ausgerechnet in einem Eintrag über Richard III. Ich verweise auf meinen Eintrag vom 11., dem Tag der Bekanntgabe seines Todes. Keine Zufälle hier). “The artist doesn’t exist. He’s strictly a figment of the public’s imagination.” Genauer gesagt, der Künstler existiert natürlich, aber die Figur, die die Öffentlichkeit sieht, ist immer nur das, was sie in ihm sehen will. Candance Cable bildet da keine Ausnahme. Aber ihr Nachruf ist trotzdem schön.


In anderen Nachrichten: Ich empfehle Scouting LAs neuesten Artikel über den St.-Francis-Dammbruch. Unbedingt die Kommentare (inklusive Video) mitnehmen.

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